Wenn der Nach­un­ter­neh­mer für den Auf­trag­ge­ber arbei­tet

Erbringt ein Nach­un­ter­neh­mer noch aus­ste­hen­de Tei­le sei­ner dem Haupt­un­ter­neh­mer geschul­de­ten Leis­tung auf­grund eines geson­der­ten Ver­tra­ges direkt für des­sen Auf­trag­ge­ber, wird ihm die­se Leis­tungs­er­brin­gung gegen­über dem Haupt­un­ter­neh­mer regel­mä­ßig unmög­lich 1.

Wenn der Nach­un­ter­neh­mer für den Auf­trag­ge­ber arbei­tet

Der Ver­gü­tungs­an­spruch des Nach­un­ter­neh­mers gegen den Haupt­un­ter­neh­mer ist in die­sem Fall ent­spre­chend § 441 Abs. 3 BGB in glei­cher Wei­se zu berech­nen wie der Anspruch auf Ver­gü­tung aus einem gekün­dig­ten Werk­ver­trag.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 14. Janu­ar 2010 – VII ZR 106/​08

  1. im Anschluss an BGH, Urteil vom 17.07.2007 – X ZR 31/​06, BauR 2007, 2061 = NZBau 2007, 703 = ZfBR 2008, 35[]