Wenn nach der Behand­lung Schmer­zen blei­ben…

Wie der Medi­zi­ni­sche Dienst des GKV-Spit­zen­ver­ban­des mit­ge­teilt hat, sind im ver­gan­ge­nen Jahr (2013) im Ver­gleich zum Vor­jahr ca. 2000 Gut­ach­ten bei ver­mu­te­ten Behand­lungs­feh­lern mehr erstellt wor­den. Die­se Zunah­me von 17 % auf ins­ge­samt 14.600 Gut­ach­ten wird u.a. auf das 2013 in Kraft getre­te­ne Pari­en­ten­rech­te­ge­setz zurück­ge­führt. Aber auch eine gestie­ge­ne öffent­li­che Auf­merk­sam­keit führt der stell­ver­tre­ten­de Geschäfts­füh­rer des Medi­zi­ni­schen Diens­tes des GKV-Spit­zen­ver­ban­des bei der Vor­stel­lung der aktu­el­len Begut­ach­tungs­sta­tis­tik am 6. Mai 2014 als Grund für die Zunah­me an.

Wenn nach der Behand­lung Schmer­zen blei­ben…

ArzthaftungDie meis­ten Gut­ach­ten wer­den im Zusam­men­hang mit Ope­ra­tio­nen erstellt, die nach Mei­nung der Pati­en­ten nicht ord­nungs­ge­mäß durch­ge­führt wor­den sind. Dabei rich­ten sich 70 % der Vor­wür­fe gegen Kran­ken­häu­ser und 30 % gegen nie­der­ge­las­se­ne Ärz­te. Ist ein Gut­ach­ten erstellt wor­den, kann der betref­fen­de Pati­ent auf die­ser Grund­la­ge über sei­ne wei­te­ren Schrit­te ent­schei­den.

Das ist die Ide­al­vor­stel­lung, wie ein Pati­ent vor­ge­hen soll­te, der ver­mu­tet, Opfer eines Behand­lungs­feh­lers gewor­den zu sein. – Lei­der sieht die Rea­li­tät oft­mals anders aus: Denn wie gelangt ein Pati­ent zu der Ver­mu­tung eines Behand­lungs­feh­lers? Er fühlt sich nicht wohl, hat kör­per­li­che Ein­schrän­kun­gen und/​oder lei­det unter Schmer­zen. Dazu kön­nen dann Rat­lo­sig­keit, Ängs­te und Iso­la­ti­on kom­men, die eher ver­zwei­feln las­sen als han­deln und kämp­fen. Zumal ein Kampf gegen einen „Halb­gott in Weiß“ kräf­te­zeh­rend sein kann.

Unter­stüt­zung, Rat und Hil­fe sind in so einem Fall not­wen­dig. Der Pati­ent möch­te die gan­ze Ange­le­gen­heit in kom­pe­ten­te Hän­de abge­ben, so dass der­je­ni­ge für ihn kämpft. Eine gute Mög­lich­keit ist die Kon­takt­auf­nah­me mit einem spe­zia­li­sier­ten Rechts­an­walt. Ein Fach­an­walt für Medi­zin­recht bie­tet die not­wen­di­ge Kom­pe­tenz zur Durch­set­zung von Pati­en­ten­rech­ten. Dabei ist oft­mals nicht ein­mal ein Ter­min in der Kanz­lei erfor­der­lich, Tele­fon, Fax und Inter­net machen es mög­lich. Es spielt kei­ne Rol­le mehr, ob der Rechts­an­walt sich auf Medi­zin­recht in Met­zin­gen oder in Flens­burg spe­zia­li­siert hat. Die Inter­es­sen­ver­tre­tung von Pati­en­ten ist grund­sätz­lich über­re­gio­nal mög­lich, so dass z.B. eine Anwäl­tin für Medi­zin­recht und Ärz­te­pfusch in Reut­lin­gen prin­zi­pi­ell deutsch­land­weit Fäl­le über­nimmt und nie­mals einen Schä­di­ger oder des­sen Haft­pflicht­ver­si­che­rung, son­dern immer nur den Geschä­dig­ten ver­tritt. Unab­hän­gig davon, ob es sich um Scha­dens­er­satz- und Schmer­zens­geld­an­sprü­che bei im Kran­ken­haus ver­pfusch­ten Ope­ra­tio­nen, bei fal­schen Dia­gno­sen oder bei ärzt­li­chen Behand­lungs­feh­lern han­delt, kann ein Exper­te die Durch­set­zung aller Ansprü­che wesent­lich bes­ser ver­fol­gen als ein betrof­fe­ner Laie. Gera­de die Berück­sich­ti­gung von Fol­ge­schä­den, Ren­ten­zah­lun­gen oder ande­rer Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen kann kom­plex sein und einen Lai­en über­for­dern. Wer also alle sei­ne Pati­en­ten­rech­te wah­ren will, ist mit einem Fach­an­walt für Medi­zin­recht auf der siche­ren Sei­te.