Wider­ruf alter Ver­trä­ge

Zum 1. August 2002 wur­den die Wider­rufs­rech­te für Ver­brau­cher geän­dert. Die­se durch das Gesetz vom 23. Juli 2002 ein­ge­führ­ten neu­en Wider­rufs­re­ge­lun­gen für Ver­brau­cher­ver­trä­ge sind aller­dings nach einem Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs nur auf sol­che Haus­tür­ge­schäf­te anwend­bar , die nach dem 1. August 2002 abge­schlos­sen wor­den sind, und auf ande­re Schuld­ver­hält­nis­se, die nach dem 1. Novem­ber 2002 ent­stan­den sind. Art. 229 § 9 EGBGB (Über­lei­tungs­vor­schrift zum OLG-Ver­tre­tungs­än­de­rungs­ge­setz vom 23. Juli 2002) ist lex spe­cia­lis zu Art. 229 § 5 Satz 2 EGBGB (Über­lei­tungs­vor­schrift zum Gesetz zur Moder­ni­sie­rung des Schuld­rechts vom 26. Novem­ber 2001).

Wider­ruf alter Ver­trä­ge

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 13. Juni 2006 – XI ZR 94/​05