Wider­ruf eines Dar­le­hens­ver­tra­ges – und der Gegen­stands­wert

Im Fall eines wirk­sa­men Wider­rufs ist das Schuld­ver­hält­nis gemäß § 357 Abs. 1 Satz 1 BGB in der bis zum 12.06.2014 gel­ten­den Fas­sung nach den §§ 346 ff. BGB rück­ab­zu­wi­ckeln, so dass für den Wert der Beschwer, wenn wie hier auf Fest­stel­lung geklagt wird, dass der Dar­le­hens­ver­trag sich in ein Rück­ge­währ­schuld­ver­hält­nis umge­wan­delt hat, die Leis­tun­gen maß­geb­lich sind, die der Dar­le­hens­neh­mer gemäß §§ 346 ff. BGB bean­spru­chen zu kön­nen meint 1.

Wider­ruf eines Dar­le­hens­ver­tra­ges – und der Gegen­stands­wert

Maß­geb­lich sind dabei die Zins- und Til­gungs­leis­tun­gen bis zum Wider­ruf 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 23. Janu­ar 2018 – XI ZR 351/​17

  1. BGH, Beschluss vom 12.01.2016 – XI ZR 366/​15, WM 2016, 454 Rn. 6 f.[]
  2. BGH, Beschluss vom 10.01.2017 – XI ZB 17/​16[]