Widerruf eines Darlehensvertrages – und der Gegenstandswert

27. März 2018 | Kanzlei und Beruf, Zivilrecht
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Im Fall eines wirksamen Widerrufs ist das Schuldverhältnis gemäß § 357 Abs. 1 Satz 1 BGB in der bis zum 12.06.2014 geltenden Fassung nach den §§ 346 ff. BGB rückabzuwickeln, so dass für den Wert der Beschwer, wenn wie hier auf Feststellung geklagt wird, dass der Darlehensvertrag sich in ein Rückgewährschuldverhältnis umgewandelt hat, die Leistungen maßgeblich sind, die der Darlehensnehmer gemäß §§ 346 ff. BGB beanspruchen zu können meint1.

Maßgeblich sind dabei die Zins- und Tilgungsleistungen bis zum Widerruf2.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 23. Januar 2018 – XI ZR 351/17

  1. BGH, Beschluss vom 12.01.2016 – XI ZR 366/15, WM 2016, 454 Rn. 6 f.
  2. BGH, Beschluss vom 10.01.2017 – XI ZB 17/16

 
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