Wider­rufs­frist – frü­hes­tens mit Aus­hän­di­gung der Beleh­rung

Der Zusatz in einer Wider­rufs­be­leh­rung, der Lauf der Wider­rufs­frist begin­ne "frü­hes­tens, wenn Ihnen die­se Beleh­rung über ihr Wider­rufs-recht aus­ge­hän­digt wor­den ist, jedoch nicht bevor Sie die von uns gegen­ge­zeich­ne­te Aus­fer­ti­gung des Dar­le­hens­ver­tra­ges erhal­ten haben", wider­spricht nach einer jetzt ver­öf­fent­lich­ten Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hof nicht dem Deut­lich­keits­ge­bot des § 2 Abs. 1 Satz 2 HWiG a.F.

Wider­rufs­frist – frü­hes­tens mit Aus­hän­di­gung der Beleh­rung

Wird eine Wider­rufs­be­leh­rung mit einer optisch getrenn­ten und vom Ver­brau­cher geson­dert zu unter­schrei­ben­den Emp­fangs­be­stä­ti­gung ver­bun­den, ist dies nach Ansicht des BGH eben­falls zuläs­sig und ver­stößt nicht gegen § 2 Abs. 1 Satz 3 HWiG a.F.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 13. Janu­ar 2009 – XI ZR 118/​08