Wohn­flä­chen­be­rech­nung im Fach­werk­haus

Ist in einem Wohn­raum­miet­ver­trag über ein älte­res Fach­werk­haus ver­ein­bart, dass die Wohn­flä­che nach den §§ 42 ff. II. BV zu berech­nen ist, so kann die Maß­geb­lich­keit die­ser Bestim­mun­gen für die Wohn­flä­chen­er­mitt­lung nicht mit der Begrün­dung ver­neint wer­den, der­ar­ti­ge Gebäu­de mit nied­ri­ger Decken­hö­he und frei­lie­gen­den Decken­bal­ken habe die Zwei­te Berech­nungs­ver­ord­nung nicht im Blick gehabt.

Wohn­flä­chen­be­rech­nung im Fach­werk­haus

Frei­sit­ze im Sin­ne des § 44 Abs. 2 II. BV sind nur sol­che Frei­flä­chen, die an den ver­mie­te­ten Wohn­raum angren­zen.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 8. Juli 2009 – VIII ZR 218/​08