Zwangsversteigerung – nach Abtretung der Grundschuld

Eine Unzulässigkeit der Zwangsversteigerung i.S.d. § 83 Nr. 6 ZVG lässt sich nicht mit dem Einwand des Schuldners begründen, der nunmehr die Zwangsversteigerung betreibende Gläubiger sei nicht in den jeweiligen Sicherungsvertrag eingetreten, so dass die Vollstreckungsklausel nicht habe erteilt werden dürfen1.

Zwangsversteigerung – nach Abtretung der Grundschuld

Hierbei handelt es sich nämlich um einen materiellrechtlichen Einwand, der nur mit einer Klauselgegenklage nach § 768 ZPO geltend gemacht werden kann2.

BGh, Beschluss vom 16. März 2017 – V ZA 11/17

  1. vgl. hierzu BGH, Urteil vom 30.03.2010 – XI ZR 200/09, BGHZ 185, 133 Rn. 40; BGH, Urteil vom 11.05.2012 – V ZR 237/11, NJW 2012, 2354 Rn. 5 mwN[]
  2. vgl. BGH, Beschluss vom 29.06.2011 – VII ZB 89/10, BGHZ 190, 172 Rn. 26 f.; Beschluss vom 27.10.2011 – VII ZB 5/11 9; BGH, Urteil vom 14.06.2013 – V ZR 148/12, MittBayNot 2014, 268 Rn. 13[]

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