Zwi­schen­fest­stel­lungs­kla­ge – und ihre hin­rei­chen­de Bestimmt­heit

Auch ein auf die Zwi­schen­fest­stel­lung einer Unter­las­sungs­ver­pflich­tung gerich­te­ter Antrag muss wegen der Anfor­de­run­gen der §§ 308, 322 ZPO die zu unter­las­sen­de Hand­lung so genau bezeich­nen, dass mit der Ent­schei­dung fest­steht, wel­cher Vor­gang von der fest­ge­stell­ten Ver­pflich­tung erfasst ist.

Zwi­schen­fest­stel­lungs­kla­ge – und ihre hin­rei­chen­de Bestimmt­heit

Ent­spre­chend einer Leis­tungs­kla­ge auf Unter­las­sung (hier­zu BAG 18.11.2014 – 1 AZR 257/​13, Rn. 43 mwN) muss der Geg­ner der fest­ge­stell­ten Unter­las­sung im Fal­le einer dem Antrag ent­spre­chen­den gericht­li­chen Ent­schei­dung ein­deu­tig erken­nen kön­nen, wel­che Hand­lung zu unter­blei­ben hat oder hat­te.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 25. August 2015 – 1 AZR 754/​13