Kei­ne Aus­fuhr­er­stat­tung bei fal­schem Anmel­der

Der Inha­ber der Aus­fuhr­li­zenz muss zur Begrün­dung sei­nes Erstat­tungs­an­spruchs die Erzeug­nis­se aus­füh­ren und für die­se eine Aus­fuhr­an­mel­dung für Erstat­tungs­zwe­cke abge­ben. Hat eine ande­re Per­son als der Inha­ber der Aus­fuhr­li­zenz die Aus­fuhr­an­mel­dung abge­ge­ben, kann die­se weder nach Art. 65 ZK noch nach Art. 78 ZK dahin berich­tigt wer­den, dass der Inha­ber der Aus­fuhr­li­zenz als Aus­füh­rer ein­ge­tra­gen wird.

Kei­ne Aus­fuhr­er­stat­tung bei fal­schem Anmel­der

Das Aus­fuhr­zoll­amt kann sich grund­sätz­lich dar­auf ver­las­sen, dass der­je­ni­ge Aus­füh­rer sein soll, der in Feld 2 der Aus­fuhr­an­mel­dung ange­ge­ben ist.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 12. Febru­ar 2008 – VII R 26/​05