Ver­sandan­mel­dun­gen nur noch über ATLAS

Ab dem 01. Juli 2005 ist die Abga­be von Ver­sandan­mel­dun­gen unter Ver­wen­dung von Infor­ma­tik­ver­fah­ren zwin­gend vor­ge­schrie­ben. Nach den Bestim­mun­gen der Ver­ord­nung (EG) Nr. 837/​2005 des Rates vom 23. Mai 2005 zur Ände­rung der Zoll­ko­dex-Durch­füh­rungs­vor­schrif­ten (ZK-DVO) ist ab dem 01. Juli 2005 die Abga­be von Ver­sandan­mel­dun­gen unter Ver­wen­dung von Infor­ma­tik­ver­fah­ren vor­ge­schrie­ben. Für alle Betei­lig­ten, die als Haupt­ver­pflich­te­te im gemeinschaftlichen/​gemeinsamen Ver­sand­ver­fah­ren bis­her noch Ver­sandan­mel­dun­gen ohne Ein­satz von Infor­ma­tik­ver­fah­ren unter Ver­wen­dung des Ein­heits­pa­piers bei den Zoll­stel­len abge­ge­ben haben, besteht ab dem 01. Juli 2005 die Mög­lich­keit, ihre Ver­sandan­mel­dung über das Inter­net bei den Abgangs­stel­len abzu­ge­ben.

Ver­sandan­mel­dun­gen nur noch über ATLAS

In Deutsch­land sind schrift­li­che Ver­sandan­mel­dun­gen unter Ver­wen­dung des Ein­heits­pa­piers ab dem 01. Okto­ber 2005 nach einem Erlass des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums vom 20. Juni 2005 gemäss Arti­kel 353 ZK-DVO nur noch zuläs­sig, wenn das Sys­tem des EDV-gestütz­ten Ver­sand­ver­fah­rens der Zoll­be­hör­den nicht funk­tio­niert, die Anwen­dung des Haupt­ver­pflich­te­ten nicht funk­tio­niert oder die Waren von Rei­sen­den beför­dert wer­den, die kei­nen unmit­tel­ba­ren Zugang zum EDV-gestütz­ten Sys­tem der Zoll­be­hör­den haben und damit die Ver­sandan­mel­dung nicht unter Ver­wen­dung von Infor­ma­tik­ver­fah­ren bei der Abgangs­stel­le abge­ben kön­nen.