Bei­der­sei­ti­ge Rechts­mit­tel­rück­nah­me im Straf­ver­fah­ren – und die Befriedungsgebühr

Nimmt der Ver­tei­di­ger nach Gesprä­chen mit der Staats­an­walt­schaft, in denen die Mög­lich­keit einer bei­der­sei­ti­gen Revi­si­ons­rück­nah­me erör­tert wur­de, die Revi­si­on des Ange­klag­ten zurück und erklärt anschlie­ßend auch die Staats­an­walt­schaft die Rück­nah­me ihres bereits begrün­de­ten Rechts­mit­tels, sind – auch wenn das Revi­si­ons­ver­fah­ren noch nicht beim Rechts­mit­tel­ge­richt anhän­gig gewor­den ist – kon­kre­te Anhaltspunkte

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Befrie­dungs­ge­bühr bei Berufungsrücknahme

Für das Ent­ste­hen der Befrie­dungs­ge­bühr bei Rück­nah­me einer Beru­fung kommt es allein dar­auf an, ob eine auf die För­de­rung des Ver­fah­rens gerich­te­te Tätig­keit ersicht­lich ist. Anders als im Revi­si­ons­ver­fah­ren bedarf es einer bereits erfolg­ten Vor­la­ge der Ver­fah­rens­ak­ten an das für das Rechts­mit­tel zustän­di­ge Gericht nicht. Mit der Befrie­dungs­ge­bühr soll eine

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