Die gesun­ke Ren­ta­bi­li­tät des Geschäfts­hau­ses – und die Abset­zun­gen für außer­ge­wöhn­li­che wirt­schaft­li­che Abnut­zung

Nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 7 EStG rech­nen zu den bei der Ein­künf­teer­mitt­lung von den Ein­nah­men abzu­zie­hen­den Wer­bungs­kos­ten auch die Abset­zun­gen für Abnut­zung (AfA) und für Sub­stanz­ver­rin­ge­rung und erhöh­te Abset­zun­gen. § 7 Abs. 1 Satz 1 EStG bestimmt hier­zu, dass bei Wirt­schafts­gü­tern, deren Ver­wen­dung oder Nut­zung durch den Steu­er­pflich­ti­gen zur Erzie­lung von Ein­künf­ten sich

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Beer­di­gungs­kos­ten als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung

Beer­di­gungs­kos­ten kön­nen als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung nur berück­sich­tigt wer­den, soweit die Auf­wen­dun­gen nicht aus dem Nach­lass bestrit­ten wer­den kön­nen oder nicht durch sons­ti­ge im Zusam­men­hang mit dem Tod zuge­flos­se­ne Geld­leis­tun­gen gedeckt sind. Beer­di­gungs­kos­ten kön­nen als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung nur abge­zo­gen wer­den, soweit die Auf­wen­dun­gen nicht aus dem Nach­lass bestrit­ten wer­den kön­nen oder

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Bank­kon­ten – und die wirt­schaft­li­che Berech­ti­gung

Es besteht eine wider­leg­ba­re Ver­mu­tung dafür, dass der for­mel­le Inha­ber eines Bank­kon­tos auch der wirt­schaft­li­che Ver­fü­gungs­be­rech­tig­te ist. In dem hier vom Finanz­ge­richt Ham­burg ent­schie­de­nen Fall hat­ten die Klä­ger kei­ne Unter­la­gen ein­ge­reicht, aus denen sich erge­ben hat, dass das Bank­kon­to nicht der ver­stor­be­nen Mut­ter als for­mel­ler Kon­to­in­ha­be­rin zuge­stan­den hat. Nicht erheb­lich

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Kür­zung des Ver­pfle­gungs­mehr­wands bei See­leu­ten

Bei See­leu­ten, die unent­gelt­lich von ihrem Arbeit­ge­ber ver­pflegt wer­den, ist nach Ansicht des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts nach § 9 Abs. 4a Satz 8 EStG kein Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand anzu­er­ken­nen. Nach § 9 Abs. 4a Satz 1 EStG sind Mehr­auf­wen­dun­gen eines Arbeit­neh­mers für die Ver­pfle­gung nur nach Maß­ga­be der fol­gen­den Sät­ze als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar. Wird ein Arbeit­neh­mer außer­halb

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Fest­stel­lung von AfA- und AfS-Beträ­gen nach dem Invest­ment­steu­er­ge­setz 2004

Gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. g InvStG 2004 sind die AfA- und AfS-Beträ­ge eines Geschäfts­jah­res geson­dert (und ggf. ein­heit­lich) fest­zu­stel­len, die bei der Ertrags­er­mitt­lung auf der Ebe­ne des Invest­ment­son­der­ver­mö­gens gemäß § 3 Abs. 3 Satz 1 InvStG als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wur­den. Dies gilt unab­hän­gig davon, in wel­cher Höhe die­se Beträ­ge mit posi­ti­ven Miet­erträ­gen

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Ver­lus­te aus dem Rück­kauf alter fonds­ge­bun­de­ner Lebens­ver­si­che­run­gen

Der Ver­lust aus dem Rück­kauf einer fonds­ge­bun­de­nen Lebens­ver­si­che­rung, die vor dem 01.01.2005 abge­schlos­sen wur­de, ist nicht nach § 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG in der am 31.12.2004 gel­ten­den Fas­sung zu berück­sich­ti­gen. Die Ver­lus­te aus dem Rück­kauf der fonds­ge­bun­de­nen Lebens­ver­si­che­run­gen sind nicht gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 1 i.V.m. Satz 5 EStG

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Die end­gül­ti­ge Ein­nah­me­lo­sig­keit einer Kapi­tal­be­tei­li­gung

End­gül­tig ein­nah­me­los ist eine Kapi­tal­be­tei­li­gung erst dann, wenn fest­steht, dass Ein­nah­men oder Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen aus der näm­li­chen Betei­li­gung nie­mals als Ein­nah­men oder Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen i.S. des § 3 Nr. 40 EStG einer bestands­kräf­ti­gen Ver­an­la­gung des Steu­er­pflich­ti­gen oder einer bestands­kräf­ti­gen geson­der­ten und ggf. ein­heit­li­chen Fest­stel­lung sei­ner Ein­künf­te zugrun­de gele­gen haben. Fal­len kei­ne Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen oder

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Die Grund­stücks­ent­eig­nung als pri­va­tes Ver­äu­ße­rungs­ge­schäft?

Eine Anschaf­fung bzw. Ver­äu­ße­rung i.S. des § 23 EStG liegt nicht vor, wenn der Ver­lust des Eigen­tums am Grund­stück ohne maß­geb­li­chen Ein­fluss des Steu­er­pflich­ti­gen statt­fin­det. Ein Ent­zug des Eigen­tums durch Son­de­rungs­be­scheid nach dem Boden­son­de­rungs­ge­setz ist danach kei­ne Ver­äu­ße­rung i.S. des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG. In dem hier vom

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Stück­zin­sen, Abgel­tungs­teu­er – und die unech­te Rück­wir­kung

Die Über­gangs­re­ge­lung des § 52a Abs. 10 Satz 7 Halb­satz 2 EStG i.d.F. des JStG 2010 (nun­mehr § 52 Abs. 28 Satz 16 Halb­satz 2 EStG) führt bei der Besteue­rung von Stück­zin­sen im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2010 nicht zu einer unech­ten Rück­wir­kung, da sie ledig­lich die bereits bestehen­de Rechts­la­ge klar­stellt . Stück­zin­sen sind das vom

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Stück­zin­sen – nach Ein­füh­rung der Abgel­tungs­teu­er

Stück­zin­sen sind als Teil des Gewinns aus der Ver­äu­ße­rung sons­ti­ger Kapi­tal­for­de­run­gen gemäß § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 EStG nach der Ein­füh­rung der Abgel­tungs­teu­er auch dann zu besteu­ern, wenn die der Ver­äu­ße­rung zugrun­de lie­gen­de For­de­rung vor dem 1.01.2009 erwor­ben wur­de. Die Über­gangs­re­ge­lung des § 52a Abs. 10 Satz 7 Halb­satz 2 EStG i.d.F.

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Pau­scha­le Ermitt­lung von Invest­ment­fonds­er­trä­gen

Die pau­scha­le Ermitt­lung von Invest­ment­fonds­er­trä­gen nach § 6 Abs. 1 InvStG, die vom Steu­er­pflich­ti­gen durch den Nach­weis der tat­säch­li­chen Besteue­rungs­grund­la­gen nach § 6 Abs. 2 InvStG abge­wen­det wer­den kann, ver­stößt nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht gegen euro­päi­sches Uni­ons­recht und ist auch mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar. Gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1 Halb­satz 1 InvStG gehö­ren die auf

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Ries­ter­ren­te – und die Rück­for­de­rung von Alters­vor­sor­ge­zu­la­gen vom Zula­ge­emp­fän­ger

ach Been­di­gung und Abwick­lung des Alters­vor­sor­ge­ver­tra­ges kann die Zen­tra­le Zula­gen­stel­le für Alters­ver­mö­gen (ZfA) rechts­grund­los geleis­te­te Zula­ge­be­trä­ge vom Zula­ge­emp­fän­ger über den nach § 96 Abs. 1 Satz 1 EStG ent­spre­chend anzu­wen­den­den § 37 Abs. 2 AO zurück­for­dern; in die­sem Fall ist die Anwen­dung des § 37 Abs. 2 AO nicht durch spe­zi­el­le­re Vor­schrif­ten aus­ge­schlos­sen. §

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Bitcoin

Kryp­towäh­rung – ist die­se steu­er­pflich­tig?

Ein gesetz­li­ches Zah­lungs­mit­tel sind Bit­coin, Ripp­le, Lite­coin und ande­re Kryp­towäh­run­gen nicht. Somit ist im Gegen­satz zum Euro nie­mand dazu ver­pflich­tet, die­se als Bezah­lung anzu­neh­men. Eine gesetz­li­che Rege­lung besteht hier­bei nur im Kon­text des klas­si­schen Gel­des. Also liegt es beim Dienst­leis­ter oder dem Ver­käu­fer von Waren selbst, ob er eine digi­ta­le Wäh­rung annimmt oder

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Umschul­dung eines Fremd­wäh­rungs­dar­le­hens

Nimmt der Steu­er­pflich­ti­ge ein Dar­le­hen auf, um ein Fremd­wäh­rungs­dar­le­hen abzu­lö­sen, wel­ches er zur Anschaf­fung eines Ver­mie­tungs­ob­jekts ver­wen­det hat, sind die Schuld­zin­sen nicht als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung abzu­zie­hen, soweit das Dar­le­hen zur Bezah­lung des bei der Umschul­dung rea­li­sier­ten Wäh­rungs­kurs­ver­lusts ver­wen­det wor­den ist. Wer­bungs­kos­ten sind nach §

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Kapi­tal­ab­fin­dung von Klein­be­trags­ren­ten aus Alters­vor­sor­ge­ver­trä­gen – und der Ein­kom­men­steu­er­satz

Die Anwen­dung des ermä­ßig­ten Steu­er­sat­zes auf Ver­gü­tun­gen für mehr­jäh­ri­ge Tätig­kei­ten erfor­dert zusätz­lich die Außer­or­dent­lich­keit die­ser Ein­künf­te. Hier­für ist im Fal­le der Kapi­ta­li­sie­rung von Alters­be­zü­gen ent­schei­dend, dass eine sol­che Zusam­men­bal­lung der Ein­künf­te in dem betref­fen­den Lebens, Wir­t­­schafts- und Rege­lungs­be­reich nicht dem typi­schen Ablauf ent­spricht. Ob dar­über hin­aus in dem kon­kre­ten Ver­trag

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Vor­aus­set­zun­gen eines Steu­er­stun­dungs­mo­dells

Die Anwen­dungs­re­ge­lung zu § 15b EStG (hier: § 52 Abs. 33a Satz 1 EStG) und die Fra­ge, ob im kon­kre­ten Fall die Ein­kunfts­quel­le als Steu­er­stun­dungs­mo­dell i.S. des § 15b Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 EStG ein­zu­ord­nen ist, sind anle­ger- bzw. gesell­schaf­ter­be­zo­gen zu prü­fen. Ein Steu­er­stun­dungs­mo­dell i.S. von § 15b Abs. 1 Satz 1 und

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Der Poli­zei­be­am­te im Ein­satz- und Strei­fen­dienst – und die täg­li­chen Fahrt­kos­ten

Ein Poli­zei­be­am­ter im Ein­­satz- und Strei­fen­dienst ver­fügt an sei­nem ihm zuge­ord­ne­ten Dienst­sitz, den er arbeits­täg­lich auf­sucht, um dort zumin­dest in gerin­gem Umfang Tätig­kei­ten zu erbrin­gen, die er dienst­recht­lich schul­det und die zu dem Berufs­bild eines Poli­zei­voll­zugs­be­am­ten gehö­ren, über eine ers­te Tätig­keits­stät­te. Für die Fra­ge der Zuord­nung ist ent­schei­dend, ob der

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Die über­se­he­ne Gewinn­aus­schüt­tung – und der Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid

Ein Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid ist offen­bar unrich­tig, wenn die Steu­er­pflich­ti­ge die Zei­le 44a der Kör­per­schaft­steu­er­erklä­rung nicht aus­ge­füllt hat, obwohl sich aus den dem Finanz­amt vor­lie­gen­den Steu­er­be­schei­ni­gun­gen und der Anla­ge WA zur Kör­per­schaft­steu­er­erklä­rung ergibt, dass die Steu­er­pflich­ti­ge eine Gewinn­aus­schüt­tung einer GmbH erhal­ten und das Finanz­amt in der Anrech­nungs­ver­fü­gung zum Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid die Kapi­tal­ertrag­steu­er auf

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Voll­ri­si­ko­pa­pie­re – und die Besteue­rung lau­fen­der Kapi­tal­erträ­ge

Sog. BIP-gebun­­­de­­ne Wert­pa­pie­re, die von gegen Argen­­ti­­ni­en-Anlei­hen ein­ge­tausch­ten fest­ver­zins­li­chen Schuld­ver­schrei­bun­gen nach den Emis­si­ons­be­din­gun­gen auto­ma­tisch abge­kop­pelt wor­den und mit einer eige­nen Wert­pa­pier­kenn­num­mer eigen­stän­dig han­del­bar sind, bei denen die Rück­zah­lung des Nenn­ka­pi­tals aus­ge­schlos­sen ist und die Zah­lung eines Ent­gelts von der Ent­wick­lung des argen­ti­ni­schen Brut­to­in­lands­pro­dukts sowie ande­ren varia­blen Grö­ßen abhän­gig ist, sind

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Ent­fer­nungs­pau­scha­le für eine Luft­si­cher­heits­kon­troll­kraft

Ein Arbeit­neh­mer, der auf einem Flug­ha­fen an wech­seln­den Kon­troll­stel­len zur Durch­füh­rung von Sicher­heits­kon­trol­len ein­ge­setzt wird, hat auf dem Flug­ha­fen­ge­län­de sei­ne ers­te (groß­räu­mi­ge) Tätig­keits­stät­te. Orts­fes­te betrieb­li­che Ein­rich­tun­gen sind räum­lich zusam­men­ge­fass­te Sach­mit­tel, die der Tätig­keit des Arbeit­ge­bers, eines ver­bun­de­nen Unter­neh­mens oder eines vom Arbeit­ge­ber bestimm­ten Drit­ten die­nen und mit dem Erd­bo­den ver­bun­den

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Nega­ti­ve Zwi­schen­ge­win­ne beim Ren­ten­fonds

Nega­ti­ve Zwi­schen­ge­win­ne stel­len grund­sätz­lich kei­ne Ver­lus­te i.S. des § 15b Abs. 1 EStG dar . § 20 Abs. 2b Satz 2 EStG kann nicht dahin ver­stan­den wer­den, dass ein vor­ge­fer­tig­tes Kon­zept i.S. des § 15b Abs. 2 Satz 2 EStG stets dann vor­liegt, wenn sich ein Ver­lust im Rah­men der Anwen­dung des pro­gres­si­ven Steu­er­sat­zes

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer – und die Umbau­kos­ten fürs Bade­zim­mer

Reno­­vie­­rungs- und Umbau­kos­ten, die für einen Raum anfal­len, der aus­schließ­lich oder mehr als in nur unter­ge­ord­ne­tem Umfang pri­va­ten Wohn­zwe­cken dient, erhö­hen nicht die gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Sät­ze 2 und 3 EStG abzieh­ba­ren Auf­wen­dun­gen für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer. Sie sind auch nicht als all­ge­mei­ne Gebäu­de­kos­ten über den Flä­chen­an­teil des Arbeits­zim­mers

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Kir­chen­steu­er-Erstat­tungs­über­hang – und kein Ver­lust­aus­gleich

Ein Erstat­tungs­über­hang aus zurück­ge­zahl­ter Kir­chen­steu­er kann nicht mit Ver­lust­vor­trä­gen aus­ge­gli­chen wer­den und ist daher als Ein­kom­men zu ver­steu­ern. In dem vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Streit­fall wur­de den kla­gen­den Ehe­gat­ten für das Streit­jahr 2012 in den Vor­jah­ren gezahl­te Kir­chen­steu­er erstat­tet, da sich auf­grund einer für die­se Jah­re durch­ge­führ­ten Außen­prü­fung das zu ver­steu­ern­de Ein­kom­men

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Die Fahrt­kos­ten eines Gesamt­ha­fen­ar­bei­ters

Lohn­steu­er­recht­li­cher Arbeit­ge­ber eines Gesamt­ha­fen­ar­bei­ters, der sowohl in einem unbe­fris­te­ten Arbeits­ver­hält­nis zur Gesam­t­ha­­fen-Betriebs­­ge­­sel­l­­schaft steht als auch durch die arbeits­täg­li­che Arbeits­auf­nah­me ein wei­te­res befris­te­tes Arbeits­ver­hält­nis bei einem Hafen­ein­zel­be­trieb begrün­det, ist der Hafen­ein­zel­be­trieb. Für die Fra­ge, ob der Gesamt­ha­fen­ar­bei­ter über eine ers­te Tätig­keits­stät­te i.S. des § 9 Abs. 4 Satz 1 EStG ver­fügt, weil er einer

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Ers­te Tätig­keits­stät­te bei einem befris­te­ten Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis

Bei einem befris­te­ten Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis kommt eine unbe­fris­te­te Zuord­nung i.S. des § 9 Abs. 4 Satz 3 1. Alter­na­ti­ve EStG zu einer ers­ten Tätig­keits­stät­te nicht in Betracht. War der Arbeit­neh­mer im Rah­men eines befris­te­ten Arbeits- oder Dienst­ver­hält­nis­ses bereits einer ers­ten Tätig­keits­stät­te zuge­ord­net und wird er im wei­te­ren Ver­lauf einer ande­ren Tätig­keits­stät­te zuge­ord­net, erfolgt

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Fahrt­kos­ten als Wer­bungs­kos­ten – bei Ein­satz­wech­sel­tä­tig­keit

Das steu­er­li­che Rei­se­kos­ten­recht, das seit dem Jahr 2014 den Wer­bungs­kos­ten­ab­zug für nicht orts­fest ein­ge­setz­te Arbeit­neh­mer und Beam­te ein­schränkt, ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs ver­fas­sungs­ge­mäß. Dies hat jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof in fünf Urtei­len für ver­schie­de­ne Berufs­grup­pen . – Strei­fen­po­li­zis­ten, Piloten,Luftsicherheitskontrollkräfte – sowie für befris­tet Beschäf­tig­te ent­schie­den. Steu­er­recht­lich sind beruf­lich ver­an­lass­te Fahrt­kos­ten

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