Zeit­ar­beit im Erz­ge­bir­ge

Der Arbeits­markt ist auch im Osten nach lan­gen schwie­ri­gen Zei­ten immer noch in einer Situa­ti­on, die kei­nes­falls opti­mal ist. Die Zahl der fes­ten Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se steht immer noch erheb­lich hin­ter den Erwar­tun­gen zurück. Einen gegen­läu­fi­gen Trend kann man aber bei der Zeit­ar­beit im Erz­ge­bir­ge aus­ma­chen. Die Unter­neh­men der Zeit­ar­beits­bran­che haben sich längst auch im Erz­ge­bir­ge zu einem wah­ren Job­mo­tor ent­wi­ckelt. Gera­de die Zeit­ar­beit bie­tet Unter­neh­men in wirt­schaft­lich unsi­che­ren Zei­ten die Chan­ce, trotz­dem auf einen min­des­tens zeit­wei­li­gen erhöh­ten Arbeits­kräf­te und sogar Fach­ar­bei­ter­be­darf durch Neu­ein­stel­lun­gen zu reagie­ren. Und auch für die Leih­ar­bei­ter hat sich Zeit­ar­beit als ech­te Chan­ce und Alter­na­ti­ve erwie­sen. Nicht weni­ge erhal­ten nach Ende der Leih­ar­beit im Unter­neh­men einen voll­wer­ti­gen Ver­trag als regu­lä­rer Arbeit­neh­mer.

Zeit­ar­beit im Erz­ge­bir­ge

Die Anbie­ter für Zeit­ar­beit im Erz­ge­bir­ge sind ein posi­ti­ves Bei­spiel für die Ent­wick­lung der Zeit­ar­beit auch im Erz­ge­bir­ge. Wegen Man­gels an Fach­ar­bei­tern wer­den immer mehr Zeit­ar­bei­ter direkt nach der Zeit­ar­beit über­nom­men.

Zeit­ar­beit schon lan­ge bes­ser als ihr Ruf

Aber bereits in der Pha­se der Zeit­ar­beit ist der frü­her schlech­te Ruf der Bran­che längst nicht mehr berech­tigt. So haben nicht nur die Unter­neh­men der Zeit­ar­beit die Ver­trags­be­din­gun­gen der Zeit­ar­bei­ter immer wei­ter ver­bes­sert und an die regu­lä­ren Arbeits­ver­hält­nis­se ange­gli­chen. Auch der Gesetz­ge­ber hat mit einem Bün­del von gesetz­ge­be­ri­schen Maß­nah­men den Schutz der Zeit­ar­bei­ter im Arbeits­recht und beim Lohn ver­bes­sert. Oft ver­die­nen Men­schen in der Zeit­ar­beit heu­te genau­so viel wie Arbeit­neh­mer in regu­lä­ren Arbeits­ver­trä­gen im Erz­ge­bir­ge.

Im Erz­ge­bir­ge benö­tigt auch die Land- und Forst­wirt­schaft immer ein gro­ßes Poten­ti­al an Leih­ar­bei­tern. Die Zeit­ar­beits­fir­ma Star­ke Jobs zum Bei­spiel ist längst von einem bran­chen­ori­en­tier­ten Unter­neh­men mit Schwer­punkt in der Fleisch­ver­ar­bei­tung zu einem regio­nal gut ver­netz­ten Anbie­ter für Zeit­ar­beit gene­rell im gan­zen Erz­ge­birgs­raum und im grenz­na­hen Bereich gewor­den. Im Rah­men eines effek­ti­ven Per­so­nal­ma­nage­ment bringt der Dienst­leis­ter dabei die suchen­den Unter­neh­men und die Fach­kräf­te zusam­men, was für bei­de Sei­ten eine Erfolgs­ge­schich­te sein kann.

Wenn der Arbeits­su­chen­de sofort mit einem kom­pe­ten­ten Dienst­leis­ter für Zeit­ar­beit wie Star­ke Jobs Kon­takt auf­nimmt, ent­fällt meist die umständ­li­che und auch für vie­le frus­trie­ren­de Suche auf dem umkämpf­ten Arbeits­markt im Erz­ge­bir­ge mit erfolg­lo­sen Bewer­bun­gen und frus­trie­ren­den Bewer­bungs­ge­sprä­chen.

Dage­gen kommt es nicht sel­ten vor, dass der Pro­fi für Zeit­ar­beit bereits sehr schnell einen unbe­fris­te­ten Arbeits­ver­trag anbie­ten kann. Hier kennt man eben den Arbeits­markt im Erz­ge­bir­ge und kann die rich­ti­gen Stel­len und Unter­neh­men ver­mit­teln.

Oft mel­den Unter­neh­men im Erz­ge­bir­ge offe­ne Stel­len zuerst an die Zeit­ar­beits­fir­men. Somit ist der Weg über die­sen Anbie­ter bei der Suche nach einer Stel­le oft am aus­sichts­reichs­ten. Zudem sind vie­le Fir­men auch Mit­glied im Arbeit­ge­ber­ver­band für Zeit­ar­beit. Das bedeu­tet, dass für alle Jobs über den Anbie­ter in der Leih­ar­beit /​Zeit­ar­beit auch die bun­des­weit ver­ein­bar­ten Tarif­ver­trä­ge samt Tarif­löh­nen Anwen­dung fin­den. Das garan­tiert hohe sozi­al aus­kömm­li­che Löh­ne mit vol­len Sozi­al­leis­tun­gen vom ers­ten Tag der Zeit­ar­beit an. Und auch von den Tarif­lohn­er­hö­hun­gen pro­fi­tiert der Arbeit­neh­mer in der Zeit­ar­beit von Anfang an. Das gibt ein siche­res Gefühl. Gera­de wenn man sich die Lage auf dem har­ten Arbeits­markt im Raum Erz­ge­bir­ge so ansieht und die sozia­len Ver­wer­fun­gen in vie­len Regio­nen und in vie­len Unter­neh­men der Regi­on kennt.

Mit einem Ver­trag in der Zeit­ar­beit ist der Arbeit­neh­mer vom ers­ten Tag auf der siche­ren Sei­te. Wei­sun­gen und Direk­ti­ven erhält er vom Unter­neh­men, bei dem er tat­säch­lich ange­stellt bzw. an das er ver­lie­hen wur­de. Das ändert aber nichts an der guten Absi­che­rung, die der Leih­ar­bei­ter als meist unbe­fris­tet ange­stell­ter Arbeit­neh­mer bei vie­len Leih­ar­beits­fir­men hat. Die­ser fes­te Arbeits­ver­trag ohne Befris­tung bie­tet ihm die Garan­tie, dass auch ein schwa­cher Arbeits­markt im Erz­ge­bir­ge ihm kaum etwas anha­ben kann.

Soll­te die Beschäf­ti­gung in der Fir­ma, an die ihn die Zeit­ar­beits­fir­ma aus­leiht, enden, bleibt er trotz­dem unbe­fris­tet bei der Zeit­ar­beits­fir­ma ange­stellt und hat die vol­le Absi­che­rung durch den Arbeits­ver­trag und die tarif­li­che Ent­loh­nung. Auch muss der Arbeit­neh­mer in der Zeit­ar­beit kei­ne Angst haben, dass er gegen sei­ne Kennt­nis­se und Fähig­kei­ten ein­ge­setzt wird.

Gute Zeit­ar­beits­fir­men erfas­sen natür­lich sei­ne indi­vi­du­el­len Kennt­nis­se und Fähig­kei­ten und set­zen ihn nach die­sen Qua­li­fi­ka­tio­nen auch ziel­ge­rich­tet bei pas­sen­den Stel­len in den Unter­neh­men ein, die Leih­ar­bei­ter anfor­dern. Das sorgt dafür, dass auch in Pha­sen der Zeit­ar­beit kein Ver­lust des Kon­takts mit der erlern­ten Tätig­keit erfolgt. So bleibt auch die Attrak­ti­vi­tät des Arbeit­neh­mers für den Arbeits­markt erhal­ten.

Die Ent­loh­nung erfolgt über den Tarif IGZ des Ver­ban­des. Aber auch als Zeit­ar­bei­ter erhält der Arbeit­neh­mer bei der Arbeit im Betrieb die ver­gleich­ba­ren Zuschlä­ge und bran­chen­üb­li­chen Zula­gen, die auch die regu­lä­ren Arbeit­neh­mer im Betrieb erhal­ten. Somit ist der Arbeit­neh­mer in der Zeit­ar­beit auch vor sozia­ler Ungleich­heit geschützt. Und auch die Kol­le­gen im Betrieb haben kein ungu­tes Gefühl, dass sie mit Leih­ar­bei­tern zusam­men­ar­bei­ten müs­sen, die ihnen die Jobs weg­neh­men könn­ten. Zeit­ar­beit ist im Erz­ge­bir­ge eine ech­te Alter­na­ti­ve und Lösung.