War­um es sich lohnt, gegen eine frist­lo­se Kün­di­gung vor­zu­ge­hen

Eine frist­lo­se, außer­or­dent­li­che Kün­di­gung zu erhal­ten, ohne dage­gen vor­zu­ge­hen, ist ein gro­ßer Feh­ler. Denn ein Vor­ge­hen gegen die Kün­di­gung hat in der Regel kei­ne schlech­ten Chan­cen auf Erfolg.

War­um es sich lohnt, gegen eine frist­lo­se Kün­di­gung vor­zu­ge­hen

Von enorm gro­ßer Bedeu­tung ist es aber, die Hil­fe eines erfah­re­nen Anwalts im Bereich des Arbeits­rechts, den Sie etwa bei flegl-rechtsanwaelte.de fin­den, in Anspruch zu neh­men. Wie genau das wei­te­re Vor­ge­hen im Fal­le einer frist­lo­sen Kün­di­gung aus­sieht und mit wel­chen Erfolgs­chan­cen Sie rech­nen kön­nen, erfah­ren Sie im fol­gen­den Arti­kel.

Die frist­lo­se, außer­or­dent­li­che Kün­di­gung ist für jeden Arbeit­neh­mer wie ein Schlag ins Gesicht. Sämt­li­che Plä­ne, wie etwa sol­che, die finan­zi­el­ler Natur sind, wer­den über den Hau­fen gewor­fen und der Arbeit­neh­mer wird aus sei­nem All­tag geris­sen. Neben dem direk­ten Weg zum Arbeits­amt, soll­te defi­ni­tiv in Erwä­gung gezo­gen wer­den, gegen die Kün­di­gung vor­zu­ge­hen. Denn in der Regel ist es nicht unwahr­schein­lich, dass ein sol­ches Vor­ge­hen von Erfolg gekrönt ist. Hier­für soll­te in jedem Fall ein kom­pe­ten­ter Anwalt zura­te gezo­gen wer­den, der zunächst den Grund für die Kün­di­gung über­prüft. Der Grund der Kün­di­gung ist näm­lich für den Erfolg der Kla­ge oft aus­schlag­ge­bend. Wäh­rend die meis­ten frist­lo­sen Kün­di­gun­gen ver­hal­tens­be­dingt sind, gibt es auch soge­nann­te per­so­nen­be­zo­ge­ne Kün­di­gun­gen, die, wenn es um den Erfolg einer Kla­ge geht, unter guten Vor­zei­chen ste­hen. Begrün­det ist dies dar­in, dass der Arbeit­ge­ber, wie dies bei­spiels­wei­se bei einer län­ger andau­ern­den Abwe­sen­heit durch Krank­heit der Fall wäre, extrem “sau­ber” gear­bei­tet haben muss, damit er sei­ner Dar­le­gungs­last nach­kommt. Dies gelingt oft nicht. Im Fal­le einer frist­lo­sen, ver­hal­tens­be­ding­ten Kün­di­gung gestal­tet sich das Gan­ze etwas schwie­ri­ger. Wenn der Kün­di­gungs­grund näm­lich im Ver­hal­ten des Arbeit­neh­mers liegt, wäre zunächst ein­mal die Schwe­re des Ver­ge­hens zu prü­fen. Beson­ders schwer­wie­gen­den Ver­ge­hen geht in der Regel kei­ne Abmah­nung vor­aus, wäh­rend dies bei klei­ne­ren Ver­ge­hen, wie etwa zu häu­fi­gen Rau­cher­pau­sen, oft der Fall ist. Sofern im Rah­men eines klei­ne­ren Ver­ge­hens eine Kün­di­gung ohne Abmah­nung erfolg­te, hat die­se in der Regel vor Gericht kei­nen Bestand. Eine Kla­ge soll­te aller­dings recht zeit­nah nach der Kün­di­gung ein­ge­reicht wer­den, da die Frist hier­für bei gera­de ein­mal drei Wochen liegt. Soll­te die Kla­ge erfolg­reich sein, wird die außer­or­dent­li­che Kün­di­gung ent­we­der in eine ordent­li­che Kün­di­gung umge­wan­delt, oder aber gar das gesam­te Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis wie­der­her­ge­stellt.

Zusam­men­fas­send lässt sich fest­hal­ten, dass eine außer­or­dent­li­che, frist­lö­se Kün­di­gung kei­nes­falls aus­weg­los ist. Viel­mehr gibt es eine Viel­zahl an Mög­lich­kei­ten, gegen die Kün­di­gung vor­zu­ge­hen, mit Hil­fe derer im bes­ten Fall sogar eine Wie­der­her­stel­lung des Arbeits­ver­hält­nis­ses erwirkt wer­den kann. Auf jeden Fall soll­ten Sie sich im Fal­le der Kün­di­gung einem Anwalt anver­trau­en und mit ihm zusam­men Ihre recht­li­chen Mög­lich­kei­ten prü­fen.