Wenn der Griff zum Smart­pho­ne den Job kos­tet – über die Nut­zung von Han­dys am Arbeits­platz

Das Smart­pho­ne ist heut­zu­ta­ge zu einem omni­prä­sen­ten Werk­zeug in allen Lebens­la­gen gewor­den. So darf das Han­dy auch am Arbeits­platz natür­lich nicht feh­len.

Wenn der Griff zum Smart­pho­ne den Job kos­tet – über die Nut­zung von Han­dys am Arbeits­platz

Vie­le Arbeit­neh­mer sehen in der Nut­zung des Smart­pho­nes kei­ner­lei Ver­let­zung der Arbeits­be­din­gun­gen und nut­zen das Smart­pho­ne wäh­rend der Arbeits­zeit regel­mä­ßig. Doch im schlimms­ten Fall kann die Nut­zung des Smart­pho­nes auf der Arbeit zu einer Kün­di­gung füh­ren. Schon klei­ne­re Ver­ge­hen kön­nen gro­ße Aus­wir­kun­gen haben und den Job kos­ten. So soll­ten alle Arbeit­neh­mer die Bedin­gun­gen zu der Nut­zung von Smart­pho­nes klar hin­ter­fra­gen. Ansons­ten droht ein böses Erwa­chen. Wir haben die Nut­zung von Smart­pho­nes am Arbeits­platz für Sie näher unter die Lupe genom­men und ver­ra­ten Ihnen in wel­chen Fäl­len Arbeit­ge­ber eine Abmah­nung oder sogar eine frist­lo­se Kün­di­gung aus­spre­chen kön­nen.

Han­dy auf­la­den im Büro gilt als Dieb­stahl[↑]

Vor allem bei älte­ren Model­len von Smart­pho­ne kommt es nicht sel­ten vor, dass sich der Akku schnell ent­lädt. Um aller­dings wei­ter­hin das Smart­pho­ne nut­zen zu kön­nen, laden vie­le Arbeit­neh­mer ihr Smart­pho­ne wäh­rend der Arbeits­zeit auf. Um die­sem Pro­blem zu ent­ge­hen, lohnt es sich meis­tens auf ein neue­res Gerät zu set­zen. Smart­pho­nes wie das Sam­sung Gala­xy Note8 haben mitt­ler­wei­le einen sehr leis­tungs­star­ken Akku, der auch über einen Tag hin­aus genü­gend Ener­gie­leis­tung bie­tet. Denn Arbeit­ge­ber kön­nen das Auf­la­den des Smart­pho­nes als Dieb­stahl wer­ten und somit eine Kün­di­gung aus­spre­chen. Des­halb soll­te man hier bes­ser auf der siche­ren Sei­te sein und ein Gerät nut­zen, wel­ches über eine lan­ge Akku­lauf­zeit ver­fügt.

Pri­va­te Kom­mu­ni­ka­ti­on in der Arbeits­zeit kann eine Kün­di­gung zu Fol­ge haben[↑]

Vie­le Arbeit­neh­mer hal­ten einen kur­zen Blick auf das Smart­pho­ne wäh­rend der Arbeits­zeit für völ­lig legi­tim: eine kur­ze Whats­App-Nach­richt nach Hau­se, ein Bild auf Face­book hoch­la­den oder ein schnel­ler Anruf daheim. Dabei sind Ablen­kun­gen durch das Smart­pho­ne kei­nes­falls erlaubt und eine Ver­let­zung gegen die Arbeits­be­stim­mun­gen. Laut meh­re­ren Fach­an­wäl­ten haben Arbeit­ge­ber hier die Mög­lich­keit eine Abmah­nung oder schlimms­ten Falls eine Kün­di­gung aus­zu­spre­chen. Dem­nach ist jede pri­va­te Nut­zung des Smart­pho­nes am Arbeits­platz tabu.

Smart­pho­ne Nut­zung aus­schließ­lich in der Pau­se erlaubt[↑]

Bei einer durch­schnitt­li­chen 8‑Stun­den-Schicht haben Mit­ar­bei­ter eine hal­be Stun­de Pau­se. In die­ser Pau­se ist es Arbeit­neh­mern selbst über­las­sen, was sie tun. So soll­ten Mit­ar­bei­ter die Pau­sen nut­zen, um das Smart­pho­ne für pri­va­te Zwe­cke zu nut­zen. So raten Fach­an­wäl­te für Arbeits­recht Arbeit­neh­mern, dass sie das Smart­pho­ne aus­schließ­lich in der Mit­tags­pau­se ver­wen­den soll­ten. Hier hat der Arbeit­ge­ber kei­ne Grund­la­gen für eine Abmah­nung oder eine Kün­di­gung.