Pädophil - und vermindert schuldfähig

Pädo­phil – und ver­min­dert schuld­fä­hig

Eine aus einer Pädo­phi­lie abge­lei­te­te schwe­re ande­re see­li­sche Abar­tig­keit kann in einer erheb­li­chen Ein­schrän­kung der Steue­rungs­fä­hig­keit resul­tie­ren. Aller­dings sind hier­für aus­rei­chen­den Anknüp­fungs­tat­sa­chen erfor­der­lich, aus denen ein sucht­ar­ti­ges Ver­hal­ten des Täters, ein pro­gre­dien­ter Ver­lauf sei­ner sexu­el­len Aus­rich­tung und eine feh­len­de Kon­trol­le der pädo­phi­len Impul­se abge­lei­tet wer­den kön­nen. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung kann

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Abweichendes Sexualverhalten - und die Frage der Schuldfähigkeit

Abwei­chen­des Sexu­al­ver­hal­ten – und die Fra­ge der Schuld­fä­hig­keit

Ein abwei­chen­des Sexu­al­ver­hal­ten (hier: in Form einer Pädo­phi­lie) kann nicht ohne wei­te­res einer schwe­ren Per­sön­lich­keits­stö­rung gleich­ge­setzt und dem Ein­gangs­merk­mal der schwe­ren ande­ren see­li­schen Abar­tig­keit i.S.v. §§ 20, 21 StGB zuge­ord­net wer­den . Eine fest­ge­stell­te Pädo­phi­lie kann aber im Ein­zel­fall eine schwe­re ande­re see­li­sche Abar­tig­keit und eine hier­durch erheb­lich beein­träch­tig­te Steue­rungs­fä­hig­keit

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Die heruntergeladenen Kinderpornos - und die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus

Die her­un­ter­ge­la­de­nen Kin­der­por­nos – und die Unter­brin­gung in einem psych­ia­tri­schen Kran­ken­haus

Ein abwei­chen­des Sexu­al­ver­hal­ten, wie es für den Ange­klag­ten in Form einer Pädo­phi­lie fest­ge­stellt wor­den ist, kann nicht ohne Wei­te­res einer schwe­ren Per­sön­lich­keits­stö­rung gleich­ge­setzt und dem Ein­gangs­merk­mal der schwe­ren ande­ren see­li­schen Abar­tig­keit i.S.v. §§ 20, 21 StGB zuge­ord­net wer­den . Eine fest­ge­stell­te Pädo­phi­lie kann aber im Ein­zel­fall eine schwe­re ande­re see­li­sche

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Pädophilie - und die Schuldunfähigkeit

Pädo­phi­lie – und die Schuld­un­fä­hig­keit

Die rich­ter­li­che Ent­schei­dung, ob die Fähig­keit des Täters, das Unrecht sei­ner Tat ein­zu­se­hen oder nach die­ser Ein­sicht zu han­deln, bei der Bege­hung der jewei­li­gen Tat erheb­lich ver­min­dert war, besteht in einem aus meh­re­ren Schrit­ten bestehen­den Ver­fah­ren . Zuerst ist die Fest­stel­lung erfor­der­lich, dass bei dem Ange­klag­ten eine psy­chi­sche Stö­rung vor­liegt,

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Der Pädophile - und die Fortdauer der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus

Der Pädo­phi­le – und die Fort­dau­er der Unter­brin­gung in einem psych­ia­tri­schen Kran­ken­haus

Die Unter­brin­gung in einem psych­ia­tri­schen Kran­ken­haus, die wegen einer schwe­ren ande­ren see­li­schen Abar­tig­keit ange­ord­net wur­de, ist gemäß § 67d Abs. 6 S. 1 Var. 1 StGB bereits dann für erle­digt zu erklä­ren, wenn zwar eine ande­re see­li­sche Abar­tig­keit (hier: Pädo­phi­lie) vor­liegt, die­se jedoch nicht mehr als schwer ein­zu­stu­fen ist. Straf­ta­ten gemäß § 176

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