Auf­klä­rungs­rü­ge

Die Auf­klä­rungs­rü­ge ist in zuläs­si­ger Wei­se (§ 344 Abs. 2 Satz 2 StPO) erho­ben, wenn sie

Auf­klä­rungs­rü­ge
  • eine bestimm­te Beweis­be­haup­tung,
  • die kon­kre­te Anga­be des erwar­te­ten Beweis­ergeb­nis­ses,
  • die Anga­be, auf wel­chem Wege das Tat­ge­richt die ver­miss­te Auf­klä­rung hät­te ver­su­chen sol­len, ins­be­son­de­re wel­che Beweis­mit­tel es zur
  • wei­te­ren Erfor­schung der Wahr­heit hät­te benut­zen müs­sen, sowie
  • die in den Akten des Ver­fah­rens ent­hal­te­nen Hin­wei­se, aus denen sich die Anhalts­punk­te für die Not­wen­dig­keit und Mög­lich­keit wei­te­rer Auf­klä­rung erge­ben,

ent­hält und zum Beleg des Vor­trags die betref­fen­den Unter­la­gen vor­ge­legt wer­den.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 9. Janu­ar 2018 – 3 StR 605/​17