Ein­zie­hung – und die Bezeich­nung der Gegen­stän­de

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung müs­sen ein­zu­zie­hen­de Gegen­stän­de so genau ange­ge­ben wer­den, dass bei allen Betei­lig­ten und den Voll­stre­ckungs­or­ga­nen Klar­heit über den Umfang der Ein­zie­hung besteht.

Ein­zie­hung – und die Bezeich­nung der Gegen­stän­de

Dies kann bei umfang­rei­chem Mate­ri­al in einer beson­de­ren Anla­ge zum Urteils­te­nor gesche­hen, die Bezug­nah­me auf ein Asser­va­ten­ver­zeich­nis genügt hin­ge­gen nicht 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 10. Novem­ber 2016 – 1 StR 453/​16

  1. vgl. nur BGH, Beschlüs­se vom 14.05.2014 – 3 StR 398/​13, NStZ-RR 2015, 16; und vom 25.08.2009 – 3 StR 291/​09, je mwN[]