Gesund­heits­för­de­rung durch Bier

Das Land­ge­richt Ber­lin hat dem Deut­schen Brau­er-Bund e.V. auf Kla­ge der Ver­brau­cher­zen­tra­len in einem Wett­be­werbs­pro­zess unter­sagt, im Rah­men geschäft­li­cher Hand­lun­gen mit posi­ti­ven gesund­heits­be­zo­ge­nen Wir­kun­gen von alko­ho­li­schen Geträn­ken zu wer­ben.

Gesund­heits­för­de­rung durch Bier

Unter Hin­weis auf ent­spre­chen­de Dar­stel­lun­gen auf der Inter­net­sei­te des Brau­er-Bun­des hat das Land­ge­richt dem Brau­er-Bund unter ande­rem ver­bo­ten, die schön­heits­för­dern­de Wir­kung von Bier her­vor­zu­he­ben, auf sei­ne Vor­beu­ge­ef­fek­te gegen Herz­er­kran­kun­gen, Gal­len- und Harn­stein sowie Osteo­po­ro­se hin­zu­wei­sen und die Her­ab­set­zung des Demenz- und Dia­be­tes­ri­si­kos durch Alko­hol­ge­nuss anzu­prei­sen. Die bean­stan­de­te Wer­bung, so das Land­ge­richt, sei mit den Regeln einer euro­pa­recht­li­chen Ver­ord­nung über nähr­wert- und gesund­heits­be­zo­ge­ne Anga­ben über Lebens­mit­tel nicht ver­ein­bar.

Na denn Prost.

Land­ge­richt Ber­lin, Urteil vom 10. Mai 2011 – 16 O 259/​10