Ener­gy & Vodka

Infor­ma­tio­nen über Eigen­schaf­ten eines Lebens­mit­tels stel­len auch dann, wenn sie sich auf Nähr­stof­fe oder ande­re Sub­stan­zen bezie­hen, kei­ne Anga­ben im Sin­ne von Art. 2 Abs. 2 Nr. 1 der Ver­ord­nung (EG) Nr.1924/2006 dar, wenn mit ihnen kei­ne beson­de­ren Eigen­schaf­ten des Lebens­mit­tels her­aus­ge­stellt, son­dern ledig­lich objek­ti­ve Infor­ma­tio­nen über die Beschaf­fen­heit oder die Eigen­schaf­ten der

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Him­beer-Vanil­le – echt künstlich

Jetzt darf auch der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on Tee trin­ken: Der Bun­des­ge­richts­hof hat ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen an den Uni­ons­ge­richts­hof gerich­tet zu der Fra­ge, ob es aus­rei­chend ist, wenn sich bei der Ver­wen­dung von Imi­ta­ten ein ent­spre­chen­der Hin­weis nur im Zuta­ten­ver­zeich­nis fin­det. Kon­kret ging es hier­bei um einen Früch­te­tee „HIMBEER-VANILLE ABENTEUER mit

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„Rot­bäck­chen“: Saft als diä­te­ti­sches Lebensmittel ?

Lebens­mit­tel dür­fen zwar auch dann als diä­te­tisch bezeich­net wer­den, wenn das Lebens­mit­tel für Kin­der einen „beson­de­ren Nut­zen“ hat. Dafür reicht es aber nicht aus, dass ein Saft ledig­lich in mini­ma­len Men­gen ein Vit­amin ent­hält. Kann ein Ver­brau­cher nicht sicher fest­stel­len, für wel­che Ziel­grup­pe ein Saft gedacht ist, han­delt es sich

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Die Bezeich­nung „Spit­zen­qua­li­tät“ eines Fleisch- und Wursterzeugnisses

Die Bezeich­nung als „Spit­zen­qua­li­tät“ bei Fleisch- und Wursterzeug­nis­sen setzt eine bestimm­te Aus­wahl des Aus­gangs­ma­te­ri­als vor­aus. Wird bei der Her­stel­lung Bruch­wa­re, umge­ar­bei­te­te Wurst oder wie­der­ver­ar­bei­te­tes Brät ver­wen­det, darf das Fleisch- und Wursterzeug­nis nicht unter her­vor­he­ben­den Hin­wei­sen wie „Deli­­ka­­tess- oder Spit­zen­qua­li­tät“ in den Ver­kehr gebracht wer­den. So hat der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in

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Bedeu­tet die Kenn­zeich­nung „ohne Kris­tall­zu­cker“ auch „kein Zucker zugesetzt“ ?

Steht auf einem Pro­dukt der Hin­weis „ohne Kris­tall­zu­cker“ – aber es ist mit „Trau­ben­sü­ße“, die Frucht­zu­cker und Trau­ben­zu­cker ent­hält, gesüßt wor­den – han­delt es sich um eine irre­füh­ren­de Bezeich­nung, die unzu­läs­sig ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Lüne­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Her­stel­lers von Erfri­schungs­ge­trän­ken abgewiesen,

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Bundesverwaltungsgericht

„Hähn­chen-Filet­strei­fen, gebraten“

Die Bezeich­nun­gen „Puten-File­t­strei­­fen, gebra­ten“ und „Hähn­chen-File­t­strei­­fen, gebra­ten“ sind irre­füh­rend, wenn die Pro­duk­te her­ge­stellt wur­den, also nicht wie im tra­di­tio­nel­len Flei­scher­hand­werk aus natür­lich gewach­se­nem Geflü­gel­fleisch geschnit­ten sind, son­dern aus einer erkal­te­ten Mas­se gewon­nen wer­den, die ent­steht, nach­dem Geflü­gel­brüs­te durch mecha­ni­sche Behand­lung eine wei­che Struk­tur erhal­ten haben und teil­wei­se zer­ris­sen wor­den sind

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Kas­se­ler – roh oder durchgegart?

Kas­­se­­ler-Pro­­­du­k­­te, die in Ver­kehr gebracht wer­den, müs­sen einen Hin­weis auf der Ver­pa­ckung ent­hal­ten, aus dem zwei­fels­frei her­vor­geht, dass es sich hier um ein nicht durch­er­hitz­tes Pro­dukt han­delt und vor dem Ver­zehr gegart wer­den muss. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Ber­li­ner Fleisch­wa­ren­her­stel­le­rin, die einen Warnhinweis

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(K)eine Schwei­ne­rei mit dem Schinken

Nach ihrer Ver­kehrs­be­zeich­nung hat eine Puten-For­m­­schni­t­­te „Cor­don Bleu“ Schin­ken und Käse zu ent­hal­ten und darf nicht mit Puten­schin­ken und Schmelz­kä­se­zu­be­rei­tung gefüllt sein. Mit die­ser Ent­schei­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart in dem hier vor­lie­gen­den Fall geklärt, ob ein Pro­dukt unter irre­füh­ren­der Bezeich­nung in den Ver­kehr gebracht wird. Die Klä­ge­rin, eine Herstellerin

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Nutel­la und die Nähr­wert­an­ga­ben auf dem Etikett

Die Vit­a­min- und Nähr­wert­an­ga­ben sind auf dem Nutel­­la-Glas so gestal­tet, dass sie Ver­brau­cher in die Irre füh­ren kön­nen, ent­schied jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main nach einer Kla­ge des Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­ban­des (vzbv) gegen die Fer­re­ro Deutsch­land GmbH. Das Unter­neh­men hat­te den Pro­zent­satz der emp­foh­le­nen Tages­men­ge bei Fett und Vit­ami­nen anhand

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Bücherschrank

Gesund­heits­för­de­rung durch Bier

Das Land­ge­richt Ber­lin hat dem Deut­schen Brau­er-Bund e.V. auf Kla­ge der Ver­brau­cher­zen­tra­len in einem Wett­be­werbs­pro­zess unter­sagt, im Rah­men geschäft­li­cher Hand­lun­gen mit posi­ti­ven gesund­heits­be­zo­ge­nen Wir­kun­gen von alko­ho­li­schen Geträn­ken zu wer­ben. Unter Hin­weis auf ent­spre­chen­de Dar­stel­lun­gen auf der Inter­net­sei­te des Brau­er-Bun­­­des hat das Land­ge­richt dem Brau­er-Bund unter ande­rem ver­bo­ten, die schön­heits­för­dern­de Wirkung

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Jagd­wurst, aber kei­ne Delikatesse

Eine Jagd­wurst, die unter Zuga­be abge­schnit­te­ner Bestand­tei­le bereits zuvor erzeug­ter Jagd­wurst her­ge­stellt wird, darf nicht mit den Zusät­zen „Deli­ka­tess­jagd­wurst“ oder „Spit­zen­qua­li­tät“ bezeich­net und ange­bo­ten wer­den. Mit die­ser Begrün­dung gab jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin der Ber­li­ner Lebens­mit­tel­auf­sichts­be­hör­de Recht, die die­se Bezeich­nung einer im Ber­li­ner Lebens­mit­tel­han­del ange­bo­te­nen Jagd­wurst als irre­füh­rend bean­stan­det hat­te. Die

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Lebens­mit­tel­kenn­zeich­nung

In der Euro­päi­schen Uni­on wer­den Lebens­mit­tel schon bald deut­li­che­re Hin­wei­se zu Inhalts­stof­fen und Nähr­wer­ten tra­gen müs­sen. Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat die neu­en Vor­schrif­ten zur Lebens­mit­tel­kenn­zeich­nung gebil­ligt. Die neu­en Regeln legen fest, dass mehr Infor­ma­tio­nen auf den Packun­gen von Lebens­mit­teln zu fin­den sein wer­den als bis­her. So müs­sen bei­spiels­wei­se All­er­ge­ne schon

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