Ände­rung des Geburts­na­mens durch Adop­ti­on – und der geführ­te Ehe­na­me

Der Ehe­na­me eines ver­hei­ra­te­ten Ange­nom­me­nen bleibt von der Annah­me unbe­rührt.

Ände­rung des Geburts­na­mens durch Adop­ti­on – und der geführ­te Ehe­na­me

Die­se wirkt sich kraft Geset­zes nur auf den Geburts­na­men aus.

Das gilt auch für den Fall, dass der ehe­ma­li­ge Geburts­na­me des Ange­nom­me­nen zum Ehe­na­men bestimmt wor­den ist1.

Einer beson­de­ren Klar­stel­lung im Adop­ti­ons­be­schluss bedarf dies­be­züg­lich nicht.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 21. Juni 2017 – XII ZB 18/​16

  1. vgl. Staudinger/​Frank BGB [2007] § 1757 Rn. 9, 42 mwN; Münch­Komm-BGB/­Mau­rer 7. Aufl. § 1757 Rn. 16; NKBGB/​Dahm 3. Aufl. § 1757 Rn. 14