Stiefkindadoptionen in nichtehelichen Familien

Stief­kind­ad­op­tio­nen in nicht­ehe­li­chen Fami­li­en

Der voll­stän­di­ge Aus­schluss der Stief­kind­ad­op­ti­on allein in nicht­ehe­li­chen Fami­li­en ver­stößt gegen Arti­kel 3 Abs. 1 GG. Es ist mit dem all­ge­mei­nen Gleich­be­hand­lungs­ge­bot nicht ver­ein­bar, dass der Stief­eltern­teil in nicht­ehe­li­chen Stief­kind­fa­mi­li­en die Kin­der des ande­ren Eltern­teils nicht adop­tie­ren kann, ohne dass die Ver­wandt­schaft der Kin­der zu die­sem erlischt, wohin­ge­gen in einer ehe­li­chen Fami­lie

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"Schwa­che" Aus­lands­ad­op­ti­on – und die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit

Die Adop­ti­on eines min­der­jäh­ri­gen Kin­des im Aus­land durch einen Deut­schen führt für das Kind in aller Regel nur dann zum Erwerb der deut­schen Staats­an­ge­hö­rig­keit, wenn die Aus­lands­ad­op­ti­on auch zum Erlö­schen des Eltern-Kind-Ver­­häl­t­­nis­­ses zu den leib­li­chen Eltern führt. Das ent­schied jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig in einem Fall, in dem eine

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Änderung des Geburtsnamens durch Adoption - und der geführte Ehename

Ände­rung des Geburts­na­mens durch Adop­ti­on – und der geführ­te Ehe­na­me

Der Ehe­na­me eines ver­hei­ra­te­ten Ange­nom­me­nen bleibt von der Annah­me unbe­rührt. Die­se wirkt sich kraft Geset­zes nur auf den Geburts­na­men aus. Das gilt auch für den Fall, dass der ehe­ma­li­ge Geburts­na­me des Ange­nom­me­nen zum Ehe­na­men bestimmt wor­den ist1. Einer beson­de­ren Klar­stel­lung im Adop­ti­ons­be­schluss bedarf dies­be­züg­lich nicht. Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 21. Juni

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Adoptionsbeschluss - und die Beschwerde gegen die Änderung des Geburtsnamens

Adop­ti­ons­be­schluss – und die Beschwer­de gegen die Ände­rung des Geburts­na­mens

Der Adop­ti­ons­be­schluss ist auch hin­sicht­lich des im Aus­spruch ent­hal­te­nen, ledig­lich dekla­ra­to­ri­schen Hin­wei­ses auf die Ände­rung des Geburts­na­mens des Anzu­neh­men­den nicht anfecht­bar. Auch die Rechts­be­schwer­de ist dann nicht statt­haft, was eben­falls gilt, wenn das Beschwer­de­ge­richt die Rechts­be­schwer­de zuge­las­sen hat. Die Statt­haf­tig­keit der Rechts­be­schwer­de setzt vor­aus, dass auch die Erst­be­schwer­de statt­haft war.

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Adoption - und die Beibehaltung des Geburtsnamens

Adop­ti­on – und die Bei­be­hal­tung des Geburts­na­mens

Ein im Adop­ti­ons­ver­fah­ren gestell­ter Antrag auf Bei­be­hal­tung des bis­he­ri­gen Geburts­na­mens kann form­frei zurück­ge­nom­men wer­den. Der in der nota­ri­el­len Urkun­de gestell­ten "Antrag", dass die Anzu­neh­men­den ihren ursprüng­li­chen Geburts­na­men "erhal­ten", kön­nen die Betei­lig­ten durch Erklä­rung ihres Ver­fah­rens­be­voll­mäch­tig­ten wirk­sam zurück­neh­men. Die Rück­nah­me­er­klä­rung des zur Namens­füh­rung gestell­ten Antrags bedarf nicht der nota­ri­el­len Beur­kun­dung. Die

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Spätaussiedler - und das adoptierte Kind

Spät­aus­sied­ler – und das adop­tier­te Kind

Erst nach der Aus­sied­lung des Spät­aus­sied­lers adop­tier­te Kin­der kön­nen nicht nach­träg­lich in des­sen Auf­nah­me­be­scheid ein­be­zo­gen wer­den. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall begehr­te ein Spät­aus­sied­ler die nach­träg­li­che Ein­be­zie­hung sei­nes Enkels in sei­nen Auf­nah­me­be­scheid. Die­ser wur­de im Jah­re 1996 in Kasach­stan gebo­ren und dort 2011 vom Sohn des Spät­aus­sied­lers adop­tiert. Der

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