Die Unge­wiss­heit des Scha­dens­ein­tritts – und die Fest­stel­lungs­kla­ge

Eine Fest­stel­lungs­kla­ge, mit der die Ersatz­pflicht für rei­ne Ver­mö­gens­schä­den fest­ge­stellt wer­den soll, ist nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs nur zuläs­sig, wenn zumin­dest eine hin­rei­chen­de Wahr­schein­lich­keit eines auf die Ver­let­zungs­hand­lung zurück­zu­füh­ren­den Scha­dens­ein­tritts besteht 1.

Die Unge­wiss­heit des Scha­dens­ein­tritts – und die Fest­stel­lungs­kla­ge

Dar­an fehlt es, wenn der Ein­tritt irgend­ei­nes Scha­dens noch unge­wiss ist 2; der Klä­ger muss die Wahr­schein­lich­keit eines Scha­dens­ein­tritts sub­stan­ti­iert dar­tun.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 4. März 2015 – IV ZR 36/​14

  1. BGH, Urteil vom 24.01.2006 – XI ZR 384/​03, BGHZ 166, 84 Rn. 27 m.w.N.; zuletzt BGH, Urteil vom 04.12 2014 – III ZR 51/​13, ZIP 2015, 198 Rn. 12[]
  2. BGH, Urteil vom 10.07.2014 – IX ZR 197/​12, ZIP 2014, 2150 Rn. 11 m.w.N.[]