Gerichts­stands­be­stim­mung – und die Zweck­mä­ßig­keits­über­le­gun­gen

Bei der Bestim­mung des zustän­di­gen Gerichts ste­hen nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs die Gesichts­punk­te der Pro­zess­öko­no­mie und Zweck­mä­ßig­keit im Vor­der­grund 1.

Gerichts­stands­be­stim­mung – und die Zweck­mä­ßig­keits­über­le­gun­gen

Dabei ist im Rah­men von § 36 Abs. 3 Nr. 1 ZPO im Regel­fall ein Gericht am all­ge­mei­nen Gerichts­stand eines der beklag­ten Streit­ge­nos­sen zu bestim­men 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 23. Okto­ber 2018 – X ARZ 252/​18

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 20.05.2008 – X ARZ 98/​08, NJW-RR 2008, 1514 Rn.20[]
  2. BGH, Beschluss vom 21.08.2008 – X ARZ 105/​08, NJW 2008, 3789 Rn. 11[]