Das Schwei­gen des Bun­des­ge­richts­hofs im Verwerfungsbeschluss

Der Umstand, dass der Bun­des­ge­richts­hof weder zu den Ein­zel­be­grün­dun­gen des Gene­ral­bun­des­an­walts noch zu der vom Antrag des Gene­ral­bun­des­an­walts abwei­chen­den Rechts­auf­fas­sung der Ver­tei­di­gung in ihrer Gegen­er­klä­rung Stel­lung genom­men hat, recht­fer­tigt nicht die Annah­me, der Bun­des­ge­richts­hof hät­te das Vor­brin­gen der Revi­si­on nicht zur Kennt­nis genom­men und in Erwä­gung gezogen.

Das Schwei­gen des Bun­des­ge­richts­hofs im Verwerfungsbeschluss

Das Schwei­gen des Bun­des­ge­richts­hofs auf Rechts­aus­füh­run­gen des Ver­tei­di­gers in der Revi­si­ons­be­grün­dungs­chrift und in der Gegen­er­klä­rung offen­bart im revi­si­ons­ge­richt­li­chen Beschluss­ver­fah­ren viel­mehr, dass der Vor­trag unge­eig­net gewe­sen ist, die vom Gene­ral­bun­des­an­walt dar­ge­leg­te Erfolg­lo­sig­keit der erho­be­nen Revi­si­ons­rü­gen zu ent­kräf­ten1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 4. März 2021 – 5 StR 451/​20

  1. vgl. BGH, Beschlüs­se vom 12.05.2020 – 1 StR 460/​19; NStZ-RR 2020, 224; vom 12.11.2013 – 3 StR 135/​13, Stra­Fo 2014, 12[]