Paten­tes Berufs­recht

Die Rechts­an­wäl­te haben es vor­ge­macht, die Patent­an­wäl­te zie­hen jetzt nach:

Paten­tes Berufs­recht

Durch das "Gesetz zur Moder­ni­sie­rung von Ver­fah­ren im patent­an­walt­li­chen Berufs­recht" vom 14. August 2009 1 geht die bis­he­ri­ge Zustän­dig­keit des Deut­schen Patent- und Mar­ken­am­tes für die berufs­recht­li­chen Ange­le­gen­hei­ten der Patent­an­wäl­te und Patent­an­walts­ge­sell­schaf­ten zum 1. Sep­tem­ber 2009 auf die Patent­an­walts­kam­mer über.

Die Patent­an­walts­kam­mer ist damit ab heu­te zustän­dig für die Zulas­sung zur Patent­an­walt­schaft ein­schließ­lich der Ver­ei­di­gung und der Auf­nah­me in das elek­tro­ni­sche Patent­an­walts­ver­zeich­nis, für den Wider­ruf der Zulas­sung, die Bestel­lung eines Abwick­lers, die Bestel­lung eines Ver­tre­ters sowie die Befrei­ung von der Kanz­lei­pflicht.

Alle bis­her bereits beim DPMA lau­fen­den Ver­wal­tungs­ver­fah­ren in Patent­an­walts­sa­chen wer­den in der Lage, in der sie sich an die­sem Tag befin­den, nach der neu­en Fas­sung der Patent­an­walts­ord­nung fort­ge­führt, und es sind hier die bis zum 31. August 2009 gel­ten­den kos­ten­recht­li­chen Rege­lun­gen anzu­wen­den (§ 161 Abs. 1 PAO n.F.). Die Zuläs­sig­keit von Rechts­be­hel­fen gegen Ent­schei­dun­gen, die vor dem 1. Sep­tem­ber 2009 ergan­gen sind, bestimmt sich nach dem bis zu die­sem Tag gel­ten­den Recht (§ 161 Abs. 2 PAO n.F.). Gericht­li­che Ver­fah­ren in ver­wal­tungs­recht­li­chen Patent­an­walts­sa­chen, die vor dem 1. Sep­tem­ber 2009 anhän­gig gewor­den sind, wer­den nach den bis zu die­sem Tag gel­ten­den Bestim­mun­gen ein­schließ­lich der kos­ten­recht­li­chen Rege­lun­gen fort­ge­führt (§ 161 Abs. 3 PAO n.F.).

  1. BGBl. 2009 I, S. 2827[]