Rück­stän­di­ges Wohn­geld – und der rich­ti­ge Klä­ger

Par­tei des Rechts­streits wegen rück­stän­di­ger Wohn­geld­for­de­run­gen ist auf der Klä­ger­sei­te die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft als teil­rechts­fä­hi­ger Ver­band.

Rück­stän­di­ges Wohn­geld – und der rich­ti­ge Klä­ger

Nur der Ver­band ist Inha­ber von Wohn­geld­for­de­run­gen gegen ein­zel­ne Woh­nungs­ei­gen­tü­mer 1. Dem­ge­mäß ist die Kla­ge von dem Ver­band zu erhe­ben.

Soweit dem­ge­gen­über in dem Rubrum der gericht­li­chen Ent­schei­dung die ein­zel­nen Woh­nungs­ei­gen­tü­mer mit Aus­nah­me des Beklag­ten als Klä­ger auf­ge­führt wer­den, han­delt es sich um eine offen­ba­re Unrich­tig­keit gemäß § 319 Abs. 1 ZPO, die das Gericht von Amts wegen zu berich­ti­gen haben wird.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 11. Dezem­ber 2015 – V ZB 103/​14

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 02.06.2005 – V ZB 32/​05, BGHZ 163, 154, 177; sie­he auch OLG Mün­chen, NJW-RR 2005, 1326, 1327[]