Flug­ver­spä­tung – und der Anschluss­flug

Soll der end­gül­ti­ge Ziel­ort des Flug­gas­tes nach der zugrun­de lie­gen­den ein­heit­li­chen Buchung von einem Flug­ha­fen im Uni­ons­ge­biet aus mit direk­tem Anschluss­flug über einen Dritt­staat erreicht wer­den und trifft er dort infol­ge einer Ver­spä­tung des ers­ten Flu­ges von unter drei Stun­den mit gro­ßer Ver­spä­tung ein, steht dem Flug­gast ein Aus­gleichs­an­spruch nach Art. 7 gegen das aus­füh­ren­de Luft­fahrt­un­ter­neh­men des Aus­gangs­flu­ges zu 1.

Flug­ver­spä­tung – und der Anschluss­flug

In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ver­füg­te der Flug­gast über eine bestä­tig­te Buchung für Flü­ge der beklag­ten Flug­ge­sell­schaft am 23.08.2016 von Stutt­gart nach Bel­grad (plan­mä­ßi­ge Ankunfts­zeit: 11:30 Uhr) und von Bel­grad nach Athen (Abflug­zeit: 12:20 Uhr, plan­mä­ßi­ge Ankunfts­zeit: 14:50 Uhr). Der Flug von Stutt­gart nach Bel­grad wur­de ver­spä­tet durch­ge­führt und lan­de­te erst um 12:23 Uhr. Der Flug­gast erreich­te den Anschluss­flug des­halb nicht mehr und das End­ziel Athen erst am Fol­ge­tag mit ins­ge­samt 25stündiger Ver­spä­tung.

Mit sei­ner beim für den Flug­ha­fen Stutt­gart ört­lich zustän­di­gen Amts­ge­richt Nür­tin­gen erho­be­nen Kla­ge hat der Flug­gast Zah­lung von 400 € ver­langt. Das Amts­ge­richt hat der Kla­ge statt­ge­ge­ben 2. Das Land­ge­richt Stutt­gart hat die dage­gen gerich­te­te Beru­fung der Flug­ge­sell­schaft zurück­ge­wie­sen 3. Der Bun­des­ge­richts­hof bestä­tig­te nun die Ent­schei­dun­gen der Vor­in­stan­zen und wies auch die vom Land­ge­richt zuge­las­se­ne Revi­si­on zurück:

Zustän­dig­keit deut­scher Gerich­te[↑]

Die deut­schen Gerich­te sind inter­na­tio­nal zustän­dig.

Die inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit deut­scher Gerich­te beur­teilt sich, wenn das beklag­te Unter­neh­men sei­nen Sitz oder sei­ne Haupt­ver­wal­tung bzw. Haupt­nie­der­las­sung, wie im Streit­fall, außer­halb des Hoheits­ge­bie­tes eines Mit­glied­staa­tes der Euro­päi­schen Uni­on hat, nach dem natio­na­len Recht (Art. 6 Abs. 1, Art. 63 Brüs­se­lI­a­VO). Dafür ist auf die Regeln der ört­li­chen Zustän­dig­keit nach §§ 12 ff. ZPO zurück­zu­grei­fen, wel­che die inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit regel­mä­ßig indi­zie­ren 4.

Im Streit­fall ist der Gerichts­stand des Erfül­lungs­or­tes (§ 29 Abs. 1 ZPO) bei dem für den Abflug­ort des ers­ten Flu­ges (Flug­ha­fen Stutt­gart) ört­lich zustän­di­gen Gericht begrün­det.

Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs han­delt es sich bei dem Anspruch auf Aus­gleichs­zah­lung nach Art. 5 Abs. 1 Buchst. c, Art. 7 Flug­gast­rech­te­VO um einen gesetz­li­chen, die Min­dest­rech­te des Flug­gas­tes betref­fen­den Anspruch gegen das aus­füh­ren­de Luft­fahrt­un­ter­neh­men auf ver­trag­li­cher Grund­la­ge. Damit ist für den Flug­gast der beson­de­re Gerichts­stand des Erfül­lungs­or­tes (§ 29 Abs. 1 ZPO) eröff­net 5. Dies steht in Ein­klang mit der Recht­spre­chung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on 6.

Wird ein sol­cher Anspruch aus Art. 5 Abs. 1 Buchst. c, Art. 7 Flug­gast­rech­te­VO dar­auf gestützt, dass bei einem Flug mit direk­tem Anschluss­flug auf der Grund­la­ge einer bestä­tig­ten Buchung der end­gül­ti­ge Ziel­ort (Art. 2 Buchst. h Flug­gast­rech­te­VO) mit gro­ßer Ver­spä­tung erreicht wur­de, ist Erfül­lungs­ort i. S. v. § 29 ZPO jeden­falls auch der Abflug­ort des ers­ten (Teil-)Fluges 7. Dies gilt nach dem Rechts­ge­dan­ken des Art. 7 Nr. 1 Buchst. b, 2. Spie­gel­strich Brüs­sel-Ia-VO, die in Deutsch­land unmit­tel­ba­re Gel­tung hat (Art. 288 Abs. 2 AEUV), unab­hän­gig davon, ob der Beför­de­rungs­ver­trag zwi­schen dem Flug­gast und der Flug­ge­sell­schaft gemäß dem deut­schen inter­na­tio­na­len Pri­vat­recht nach dem Recht der Repu­blik Ser­bi­en, wo die Flug­ge­sell­schaft ihren Sitz hat, zu beur­tei­len sein soll­te 8.

Die Flug­ge­sell­schaft zieht die­se Grund­sät­ze nicht gene­rell in Zwei­fel; sie gibt ledig­lich zu beden­ken, ob eine sol­che (mit­tel­ba­re) ver­trag­li­che Grund­la­ge auch dann ange­nom­men wer­den kann, wenn, wie hier, der in den Anwen­dungs­be­reich der Ver­ord­nung fal­len­de (Zubringer)Flug weni­ger als drei Stun­den ver­spä­tet war.

Mit die­sem Ein­wand kann die inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit der deut­schen Gerich­te (indes) schon des­halb nicht ver­neint wer­den, weil er nach all­ge­mei­nen pro­zes­sua­len Grund­sät­zen die Begründ­etheit der Kla­ge betrifft. Für die Zustän­dig­keits­fra­ge kommt es nach Lage des Streit­falls allein dar­auf an, ob die zugrun­de zu legen­den Anknüp­fungs­tat­sa­chen die Annah­me recht­fer­ti­gen, dass eine ver­trag­li­che Grund­la­ge besteht und die dar­aus resul­tie­ren­den Ver­pflich­tun­gen (auch) im Inland zu erfül­len sind. Dafür hat das Beru­fungs­ge­richt zutref­fend auf die von der Flug­ge­sell­schaft bestä­tig­te Buchung einer Luft­be­för­de­rung des Flug­gas­tes von Stutt­gart über Bel­grad nach Athen abge­stellt. Die Exis­tenz die­ser ver­trag­li­chen Grund­la­ge zieht die Revi­si­on zu Recht nicht in Zwei­fel; die sich dar­aus erge­ben­den Ver­pflich­tun­gen sind i. S. v. § 29 Abs. 1 ZPO (auch) in Deutsch­land zu erfül­len; ob dazu im Streit­fall auch eine Aus­gleichs­zah­lung nach Art. 7 Abs. 1 Flug­gast­rech­te­VO gehört, ist, wie aus­ge­führt, eine Fra­ge der Begründ­etheit der Kla­ge.

Aus­gleichs­zah­lung nach der Flug­gast­rech­te­VO[↑]

Der Bun­des­ge­richts­hof bestä­tig­te den Anspruch des Flug­gas­tes auf eine Aus­gleichs­zah­lung nach Art. 5 Abs. 1 Buchst. c, Art. 7 Flug­gast­rech­te­VO:

Die Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung gilt nach ihrem Art. 3 Abs. 1 Buchst. a für alle Flug­gäs­te, die einen Flug auf Flug­hä­fen im Gebiet eines Mit­glied­staa­tes, das den Bestim­mun­gen des Ver­tra­ges unter­liegt, antre­ten; aus Art. 2 Buchst. h Flug­gast­rech­te­VO folgt, dass die Ver­ord­nung auch anzu­wen­den ist, wenn der Flug­gast sei­nen end­gül­ti­gen Ziel­ort über direk­te Anschluss­flü­ge erreicht. Bei­de Vor­aus­set­zun­gen sind im Streit­fall nach den getrof­fe­nen Fest­stel­lun­gen erfüllt.

Der Anspruch auf eine Aus­gleichs­zah­lung nach Art. 5 Abs. 1 Buchst. c, Art. 7 Flug­gast­rech­te­VO wegen ver­spä­te­ter Ankunft 9 ist im Aus­gangs­punkt dar­an geknüpft, dass der betrof­fe­ne Flug­gast an sei­nem end­gül­ti­gen Ziel­ort (Art. 2 Buchst. h Flug­gast­rech­te­VO) mit einer gro­ßen Ver­spä­tung von drei Stun­den oder mehr ein­trifft 10.

Wird die­ser Ziel­ort nicht mit einem Direkt­flug erreicht, son­dern über direk­te Anschluss­flü­ge (Art. 2 Buchst. h Flug­gast­rech­te­VO), setzt die Ver­pflich­tung des aus­füh­ren­den Luft­fahrt­un­ter­neh­mens zur Leis­tung einer Aus­gleichs­zah­lung wegen gro­ßer Ver­spä­tung nicht vor­aus, dass eine Abflug­ver­spä­tung in der in Art. 6 Flug­gast­rech­te­VO vor­ge­se­he­nen Grö­ßen­ord­nung zu ver­zeich­nen war; viel­mehr ist allein dar­auf abzu­stel­len, ob der Ziel­ort des letz­ten Flu­ges mit einer Ver­spä­tung gegen­über der plan­mä­ßi­gen Ankunfts­zeit von drei Stun­den oder mehr erreicht wor­den ist 11. Die­ser auf ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen des Bun­des­ge­richts­hofs 12 ergan­ge­nen Ent­schei­dung lag eine Flug­bu­chung von Bre­men über Paris und São Pau­lo nach Asun­ción in Para­gu­ay zugrun­de; infol­ge eines um annä­hernd zwei­ein­halb Stun­den ver­zö­ger­ten Abflugs in Bre­men erreich­te der dor­ti­ge Flug­gast den Anschluss­flug von Paris nach São Pau­lo nicht mehr und kam in der Fol­ge mit 11 Stun­den Ver­spä­tung in Asun­ción an.

Vor die­sem Hin­ter­grund hat der Bun­des­ge­richts­hof bereits die Ver­pflich­tung zur Leis­tung einer Aus­gleichs­zah­lung in einem Fall bejaht, in dem das End­ziel über direk­te Anschluss­flü­ge erreicht wer­den soll­te (von Ber­lin über Madrid nach San José, Cos­ta Rica), von denen der ers­te Flug ledig­lich eine Ver­spä­tung von weni­ger als drei Stun­den hat­te und die gro­ße Ver­spä­tung am End­ziel dar­aus resul­tier­te, dass der (an sich pünkt­li­che) Anschluss­flug ver­passt wur­de 13.

Von einer sol­chen Fall­ge­stal­tung unter­schei­det sich der Streit­fall ledig­lich dadurch, dass hier der Anschluss­flug von Bel­grad nach Athen für sich genom­men nicht nach Art. 3 Abs. 1 Buchst. b in den Anwen­dungs­be­reich der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung fiel, weil die Flug­ge­sell­schaft kein Luft­fahrt­un­ter­neh­men der Euro­päi­schen Uni­on ist. Dies recht­fer­tigt jedoch kei­ne abwei­chen­de Beur­tei­lung.

Die Anwend­bar­keit der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung bei Flug­rei­sen aus zwei oder mehr Flü­gen ist nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs zwar, wor­auf die Revi­si­on zutref­fend hin­weist, grund­sätz­lich für jeden Flug geson­dert zu prü­fen, und zwar auch dann, wenn die­sel­be Flug­ge­sell­schaft die­se Flü­ge unter bestimm­ten Flug­num­mern für eine bestimm­te Rou­te anbie­tet und selbst durch­führt und sie als Anschluss­ver­bin­dung gemein­sam gebucht wer­den kön­nen 14.

Die­se Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs, die an die Recht­spre­chung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on anknüpft 15, dient zwar der Abgren­zung des Anwen­dungs­be­reichs der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung, sie besagt aber nicht, dass ein aus­füh­ren­des Luft­fahrt­un­ter­neh­men nur dann eine Aus­gleichs­zah­lung zu leis­ten hät­te, wenn sämt­li­che dafür erfor­der­li­chen tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen auf dem von ihm durch­ge­führ­ten, dem Anwen­dungs­be­reich der Ver­ord­nung unter­lie­gen­den Flug ein­ge­tre­ten sind. Soll ein end­gül­ti­ger Ziel­ort nach der zugrun­de lie­gen­den ein­heit­li­chen Buchung plan­mä­ßig nicht direkt, son­dern mit Anschluss­flü­gen erreicht wer­den, muss für die Fra­ge, ob bzw. inwie­weit ein Luft­fahrt­un­ter­neh­men auch dann wegen gro­ßer Ver­spä­tung am end­gül­ti­gen Ziel­ort eine Aus­gleichs­zah­lung zu leis­ten hat, wenn der von ihm von einem Flug­ha­fen im Uni­ons­ge­biet aus durch­ge­führ­te Flug weni­ger als drei Stun­den ver­spä­tet war, dem Umstand Rech­nung getra­gen wer­den, dass auch ver­gleichs­wei­se kur­ze Ver­spä­tun­gen auf Zubrin­ger­flü­gen eine gro­ße Ver­spä­tung an die­sem Ziel­ort nach sich zie­hen kön­nen, auf die es für den Aus­gleichs­an­spruch nach Art. 7 Abs. 1 Flug­gast­rech­te­VO aber allein ankommt 16. Beruht die­se gro­ße Ver­spä­tung auf der Ver­spä­tung eines in den Anwen­dungs­be­reich der Ver­ord­nung fal­len­den Zubrin­ger­flu­ges, ist sie dem Luft­fahrt­un­ter­neh­men, das die­sen Zubrin­ger­flug durch­ge­führt hat, unter der Prä­mis­se, dass der Flug­gast die Flü­ge ein­heit­lich buchen konn­te und gebucht hat, zuzu­rech­nen, auch wenn der von ihm selbst durch­ge­führ­te Flug weni­ger als drei Stun­den ver­spä­tet war. Das recht­fer­tigt sich dar­aus, dass das Errei­chen des end­gül­ti­gen Ziel­orts über Anschluss­flü­ge aus­weis­lich der ein­heit­li­chen Buchung vor­ge­se­hen und ver­trag­lich ange­bo­ten war und kein trag­fä­hi­ger Grund dafür ersicht­lich ist, eine sol­che Flug­rou­ten­pla­nung mit direk­ten Anschluss­flü­gen hin­sicht­lich der Rechts­fol­gen aus der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung gegen­über Direkt­ver­bin­dun­gen zu pri­vi­le­gie­ren.

Die älte­re Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs, auf wel­che die Revi­si­on ver­weist, in der bei mit dem Streit­fall durch­aus ver­gleich­ba­rer Sach­ver­halts­ge­stal­tung ein noch auf Art. 4 Abs. 3 Flug­gast­rech­te­VO gestütz­ter Aus­gleichs­an­spruch ver­neint wor­den war 17, ist über­holt durch die zeit­lich danach mit der Ent­schei­dung in den ver­bun­de­nen Rechts­sa­chen C‑402/​07 und C‑432/​07 Stur­ge­on u.a. 18 begrün­de­te Recht­spre­chung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on, in der er der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung erst­mals den dort nicht aus­drück­lich kodi­fi­zier­ten Anspruch auf eine Aus­gleichs­zah­lung nach Art. 7 auch bei gro­ßer Ver­spä­tung ent­nom­men hat.

Die vom Beru­fungs­ge­richt aus­ge­spro­che­ne Ver­ur­tei­lung steht (im Übri­gen) in Ein­klang mit der jüngs­ten Recht­spre­chung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on zu Art. 3 Abs. 1 Buchst. a Flug­gast­rech­te­VO. Danach gilt die Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung auch dann, wenn der end­gül­ti­ge Ziel­ort in einem Dritt­staat liegt und auf­grund einer ein­zi­gen Buchung mit Abflug von einem Flug­ha­fen im Gebiet eines Mit­glied­staa­tes und plan­mä­ßi­gem direk­ten Anschluss­flug von außer­halb der Euro­päi­schen Uni­on erreicht wird 19. Soweit der Gerichts­hof in die­ser Ent­schei­dung von einer plan­mä­ßi­gen Zwi­schen­lan­dung "mit Wech­sel des Flug­ge­räts" spricht, beruht dies ersicht­lich nur dar­auf, dass der Vor­la­ge­be­schluss sich die­ses Begriffs bedient hat­te.

Soweit die Revi­si­on zu beden­ken gibt, die­se Recht­spre­chung kön­ne zu unan­nehm­ba­ren Ergeb­nis­sen füh­ren, wenn sie etwa auch bei plan­mä­ßi­gem Ver­lauf des von einem Flug­ha­fen im Gebiet eines Mit­glied­staa­tes aus star­ten­den ers­ten Flu­ges und gro­ßer Ver­spä­tung oder Annul­lie­rung nur des für sich genom­men nicht der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung unter­fal­len­den direk­ten Anschluss­flu­ges zum end­gül­ti­gen Ziel­ort anzu­wen­den wäre, recht­fer­tigt dies ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen (Art. 267 Satz 1 Buchst. b AEUV) im Streit­fall schon des­halb nicht, weil er kei­ne der­ar­ti­ge Fall­ge­stal­tung betrifft.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 16. April 2019 – X ZR 43/​18

  1. Bestä­ti­gung von BGH, Urteil vom 07.05.2013 – X ZR 127/​11, RRa 2013, 237[]
  2. AG Nür­tin­gen, Urteil vom 17.07.2017 – 14 C 535/​17[]
  3. LG Stutt­gart, Urteil vom 01.02.2018 – 5 S 182/​17[]
  4. BGH, Urteil vom 18.01.2011 – X ZR 71/​10, BGHZ 188, 85 Rn. 13, 18[]
  5. BGH, Urteil vom 18.01.2011 – X ZR 71/​10, BGHZ 188, 85 Rn. 26 ff.; Beschluss vom 14.06.2016 – X ZR 92/​15, RRa 2016, 229 Rn. 9 mwN[]
  6. EuGH, Urteil vom 07.03.2018 in den ver­bun­de­nen Rechts­sa­chen C‑274/​16, C‑447/​16 und C‑448/​16, NJW 2018, 2105 ff.[]
  7. EuGH, NJW 2018, 2105 Rn. 71 ff.; BGH, Urteil vom 11.09.2018 – X ZR 80/​15, RRa 2019, 432[]
  8. BGHZ 188, 85 Rn. 28 ff. (32 f.) []
  9. vgl. Erwä­gungs­grund 15 Flug­gast­rech­te­VO[]
  10. EuGH, Urteil vom 19.11.2009 in den ver­bun­de­nen Rechts­sa­chen C‑402/​07 und C‑432/​07, RRa 2009, 282 Stur­ge­on u.a.[]
  11. EuGH, Urteil vom 26.02.2013 – C‑11/​11, RRa 2013, 78 Rn. 35 Fol­kerts[]
  12. BGH, Beschluss vom 09.12 2010 – Xa ZR 80/​10, RRa 2011, 84[]
  13. BGH, Urteil vom 07.05.2013 – X ZR 127/​11, RRa 2013, 237 ff.[]
  14. BGH, Urteil vom 13.11.2012 – X ZR 12/​12, RRa 2013, 19; zuletzt Urteil vom 15.01.2019 – X ZR 15/​18 Rn. 30 ff.[]
  15. EuGH, Urteil vom 10.07.2008 C‑173/​07, RRa 2008, 237 Rn. 40, 51 Schen­kel[]
  16. EuGH, RRa 2013, 78 Rn. 34 f. Fol­kerts[]
  17. BGH, Urteil vom 28.05.2009 – Xa ZR 113/​08, RRa 2009, 242[]
  18. EuGH, RRa 2009, 282[]
  19. EuGH, Urteil vom 31.05.2018 C‑537/​17, RRa 2018, 179 Wege­ner[]