Flug mit Zwi­schen­lan­dung – und die Flug­gast­rech­te

Bei einer Flug­ver­bin­dung von einem EU-Mit­­­glie­d­­staat in einen Dritt­staat mit Umstei­gen in einem ande­ren Dritt­staat, die Gegen­stand einer ein­zi­gen Buchung war, ist das Luft­fahrt­un­ter­neh­men, das den ers­ten Teil­flug durch­ge­führt hat, ver­pflich­tet, den Flug­gäs­ten einen Aus­gleich zu leis­ten, wenn es bei der Ankunft des zwei­ten Teil­flugs, der von einem Luft­fahrt­un­ter­neh­men von

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Flug­ver­spä­tung – und der Anschluss­flug

Soll der end­gül­ti­ge Ziel­ort des Flug­gas­tes nach der zugrun­de lie­gen­den ein­heit­li­chen Buchung von einem Flug­ha­fen im Uni­ons­ge­biet aus mit direk­tem Anschluss­flug über einen Dritt­staat erreicht wer­den und trifft er dort infol­ge einer Ver­spä­tung des ers­ten Flu­ges von unter drei Stun­den mit gro­ßer Ver­spä­tung ein, steht dem Flug­gast ein Aus­gleichs­an­spruch nach

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Der ver­pass­te Anschluss­flug – und die Rück­kehr zum Abflug­ort

Kehrt der Flug­gast, der wegen eines ver­spä­te­ten Flugs einen gebuch­ten Anschluss­flug ver­passt hat und mit einem ihm ange­bo­te­nen Ersatz­flug sein End­ziel nicht frü­her als drei Stun­den nach der vor­ge­se­he­nen Ankunfts­zeit errei­chen kann, zum ers­ten Abflug­ort zurück, steht ihm gleich­wohl ein Aus­gleichs­an­spruch wegen erheb­li­cher Ver­spä­tung zu. Hat die ver­spä­te­te Ankunft des

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Der ver­pass­te Anschluss­flug

Ein Aus­gleichs­an­spruch nach Art. 7 der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung steht einem Flug­gast auch dann zu, wenn er infol­ge der Flug­ver­spä­tung einen Anschluss­flug ver­passt. Die Höhe des Aus­gleichs­an­spruchs bemisst sich in die­sem Fall nach der Ver­spä­tung bei der Ankunft am End­ziel. Den Flug­gäs­ten eines ver­spä­te­ten Flugs steht ein Aus­gleichs­an­spruch nach Art. 7 der Ver­ord­nung zu,

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Aus­gleichs­zah­lung für den ver­pass­ten Anschluss­flug

Eine Aus­gleichs­zah­lung für Flug­ver­spä­tung ist auch dann zu zah­len, wenn die Ver­spä­tung auf einem für ver­pass­ten Anschluss­flug beruht. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall nimmt die Klä­ge­rin die Beklag­te aus eige­nem und abge­tre­te­nem Recht eines Mit­rei­sen­den auf eine Aus­gleichs­zah­lung in Höhe von jeweils 600 € nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung (Ver­ord­nung (EG)

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Anschluss­flug ohne Rei­se­ge­päck

Die Teil­nah­me an einem Anschluss­flug kann grund­sätz­lich nicht des­halb ver­wei­gert wer­den, weil das Rei­se­ge­päck vom Zubrin­ger­flug nicht in das Flug­zeug des Anschluss­flu­ges ver­la­den wer­den konn­te. Flug­gäs­te müs­sen auf einem Anschluss­flug auch dann mit­ge­nom­men wer­den, wenn das Rei­se­ge­päck erst mit einem spä­te­ren Flug trans­por­tiert wer­den kann. Wird der Rei­sen­de mit sei­nem

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Direk­ter Anschluss­flug

Soweit ein Flug­gast zwei nach­ein­an­der geschal­te­te Flü­ge bucht, sind die Flü­ge ohne Schaf­fung einer Abhän­gig­keit durch das Luft­fahrt­un­ter­neh­men nicht als Ein­heit zu wer­ten, so dass der zwei­te Flug nicht als direk­ter Anschluss­flug des ers­ten Flu­ges ange­se­hen wer­den kann. Nach Auf­fas­sung des Amts­ge­richts Nür­tin­gen setzt Art. 2 h) der Flug­gast­VO vor­aus, dass

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