Ersatz­be­schaf­fung für die abge­brann­te Scheu­ne

Die Gewinn erhö­hen­de Auf­lö­sung einer Rück­la­ge für Ersatz­be­schaf­fung (R 35 EStR) ist nach sechs Jah­ren recht­mä­ßig, wenn das zer­stör­te Wirt­schafts­gut – eine abge­brann­te land­wirt­schaft­lich genutz­te Scheu­ne – erst neun Jah­re und elf Mona­te nach sei­ner Zer­stö­rung wie­der neu errich­tet wor­den ist. Dass die Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen der Gebäu­de­ver­si­che­rung eine Kos­ten­über­nah­me bis zu zehn Jah­ren nach Ein­tritt des Ver­si­che­rungs­falls vor­sa­hen, ist unbe­acht­lich.

Ersatz­be­schaf­fung für die abge­brann­te Scheu­ne

Nie­der­säch­si­sches Finanz­ge­richt, Urteil vom 16.12.2008 – 15 K 40/​07