Aus­schüt­tung aus einer Kapi­tal­rück­la­ge – und die feh­len­de Steu­er­be­schei­ni­gung

Die zum Zeit­punkt des Erlas­ses eines Fest­stel­lungs­be­scheids über das steu­er­li­che Ein­la­ge­kon­to feh­len­de Steu­er­be­schei­ni­gung über die Aus­schüt­tung aus einer Kapi­tal­rück­la­ge führt nach § 27 Abs. 5 Satz 2 KStG zu einer Ver­wen­dungs­fest­schrei­bung auf 0 €; die Norm ist kei­ner ein­schrän­ken­den Aus­le­gung zugäng­lich. Gegen die­se vom Gesetz­ge­ber gewähl­te Aus­ge­stal­tung des § 27 Abs. 5 Sät­ze

Lesen

Rück­la­gen im Regie­be­trieb einer kom­mu­na­len Gebiets­kör­per­schaft

Die Bil­dung einer Rück­la­ge i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 10 Buchst. b EStG ist auch im Fall des Regie­be­triebs einer kom­mu­na­len Gebiets­kör­per­schaft zuläs­sig. Man­gels gesetz­li­cher Beschrän­kun­gen reicht für deren steu­er­li­che Aner­ken­nung jedes "Ste­hen­las­sen" der han­dels­recht­li­chen Gewin­ne als Eigen­ka­pi­tal aus, sofern anhand objek­ti­ver Umstän­de nach­voll­zo­gen und über­prüft wer­den kann, dass dem

Lesen

Der Regie­be­trieb einer Ver­bands­kör­per­schaft – und die Rück­la­gen­bil­dung

Die Bil­dung einer Rück­la­ge i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 10 Buchst. b EStG ist bei Regie­be­trie­ben einer Ver­bands­kör­per­schaft unter den glei­chen Vor­aus­set­zun­gen wie bei Regie­be­trie­ben einer kom­mu­na­len Gebiets­kör­per­schaft zuläs­sig. Man­gels gesetz­li­cher Beschrän­kun­gen reicht für deren steu­er­li­che Aner­ken­nung jedes "Ste­hen­las­sen" der han­dels­recht­li­chen Gewin­ne als Eigen­ka­pi­tal aus, sofern anhand objek­ti­ver Umstän­de nach­voll­zo­gen

Lesen

Regie­be­trie­be – und die Auf­lö­sung alter Gewinn­rück­la­gen

Bei einem Betrieb gewerb­li­cher Art in der Form des Regie­be­triebs füh­ren in 2001 erziel­te Gewin­ne nicht zu steu­er­pflich­ti­gen Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 10 Buchst. b Satz 1 EStG, die der Kapi­tal­ertrag­steu­er unter­lie­gen . Wer­den sol­che Gewin­ne in Rück­la­gen ein­ge­stellt, führt deren spä­te­re Auf­lö­sung zu außer­be­trieb­li­chen Zwe­cken eben­falls

Lesen

Rück­la­gen bei Regie­be­trie­ben – und die Kapi­tal­ertrag­steu­er

Gemein­den dür­fen bei ihren Regie­be­trie­ben Rück­la­gen bil­den, die bis zu ihrer Auf­lö­sung die Kapi­tal­ertrag­steu­er min­dern. Damit wen­det sich der Bun­des­fi­nanz­hofs gegen die Auf­fas­sung der Finanz­ver­wal­tung, die dies von wei­te­ren Vor­aus­set­zun­gen abhän­gig macht. Das Urteil ist für die öffent­li­che Hand im Rah­men des Wett­be­werbs ihrer wirt­schaft­li­chen Tätig­kei­ten mit pri­vat­wirt­schaft­li­chen Unter­neh­men von

Lesen

Ans­parab­schrei­bung – für ein Luxus­au­to

Die Bil­dung einer den Gewinn min­dern­den Rück­la­ge nach § 7g Abs. 3 EStG a.F. ist aus­ge­schlos­sen, soweit die geplan­ten Auf­wen­dun­gen (hier: Anschaf­fung meh­re­rer PKW aus dem höchs­ten Preis­seg­ment) als unan­ge­mes­sen i.S. von § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 7 EStG anzu­se­hen sind. Die Unter­neh­me­rin kann in die­sem Fall für die geplan­te Anschaf­fung der Limou­si­ne

Lesen

Reinves­ti­ti­ons­rück­la­ge – und ihre Auf­lö­sung

Eine nach § 6b Abs. 3 EStG gebil­de­te Rück­la­ge kann in jedem Wirt­schafts­jahr des Reinves­ti­ti­ons­zeit­raums frei­wil­lig auf­ge­löst wer­den bzw. ist bei ent­spre­chen­dem Frist­ab­lauf nach § 6b Abs. 3 Satz 5 EStG auf­zu­lö­sen. Es ist offen­sicht­lich, dass die­se Mög­lich­keit bzw. Ver­pflich­tung grund­sätz­lich nicht davon abhängt, ob der Steu­er­pflich­ti­ge sich in ers­ter Linie die Über­tra­gung

Lesen

Treu und Glau­ben – bei rechts­feh­ler­haf­ter Über­tra­gung einer § 6c-Rück­la­ge

Besteht man­gels Unter­neh­mer­ei­gen­schaft kei­ne Steu­er­pflicht für Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne, kann auch der Grund­satz von Treu und Glau­ben kei­ne der­ar­ti­ge Steu­er­pflicht begrün­den. Der Steu­er­pflich­ti­ge hat auch im Fall der Ver­pach­tung sei­nes land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betriebs ein Wahl­recht, ob er den Vor­gang als Betriebs­auf­ga­be i.S. des § 16 Abs. 3 EStG i.V.m. § 14 EStG

Lesen

EU-Betriebs­stät­te- und die Über­tra­gung einer § 6b-Rück­la­ge

1. Die Über­tra­gung einer § 6b-Rück­la­ge setzt u.a. vor­aus, dass die ange­schaff­ten oder her­ge­stell­ten Ersatz­wirt­schafts­gü­ter zum Anla­ge­ver­mö­gen einer inlän­di­schen Betriebs­stät­te des Steu­er­pflich­ti­gen gehö­ren (§ 6b Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG). Es ist uni­ons­recht­lich weder zu bean­stan­den, dass § 6b Abs. 2a EStG i.d.F. des StÄndG 2015 die auf den Ver­äu­ße­rungs­ge­winn ent­fal­len­de

Lesen

Grund­stücks­ver­äu­ße­rung – und die rück­wir­ken­de Rück­la­gen­bil­dung

Der Steu­er­pflich­ti­ge kann die Rück­la­ge nach § 6c Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 6b Abs. 3 EStG rück­wir­kend bil­den, wenn sich der Ver­äu­ße­rungs­preis in einem spä­te­ren Ver­an­la­gungs­zeit­raum erhöht und dadurch erst­mals ein Ver­äu­ße­rungs­ge­winn ent­steht. Steu­er­pflich­ti­ge, die Grund und Boden ver­äu­ßern, kön­nen nach § 6b Abs. 1 EStG und bei Vor­lie­gen der in

Lesen

Ermä­ßig­ter Steu­er­satz für den Betriebs­auf­ga­be­ge­winn – und die steu­er­freie Rück­la­ge

Der ermä­ßig­te Steu­er­satz für Betriebs­auf­ga­be­ge­win­ne (sog. Fünf­tel­re­ge­lung) fin­det auch dann Anwen­dung fin­det, wenn für den Teil des Gewinns, der auf die Ver­äu­ße­rung eines Kapi­tal­ge­sell­schafts­an­teils ent­fällt, eine steu­er­freie Rück­la­ge gebil­det wird. In dem hier vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fall hat­te der Gesell­schaf­ter einer GbR geklagt, ie ein Grund­stück an eine GmbH

Lesen

Die nicht markt­üb­li­chen Anlei­he­ver­zin­sung – und die Kapi­tal­rück­la­ge

Nach dem gemäß § 8 Abs. 1 KStG 1996 sowie § 7 GewStG 1991 auch für die Akti­en­ge­sell­schaft zu beach­ten­den § 4 Abs. 1 Satz 1 EStG 1996 ist der von ihr im Wirt­schafts­jahr erziel­te Gewinn der Unter­schieds­be­trag zwi­schen dem Betriebs­ver­mö­gen am Schluss des Wirt­schafts­jah­res und dem Betriebs­ver­mö­gen am Schluss des vor­an­ge­gan­ge­nen Wirt­schafts­jah­res ver­mehrt um den

Lesen

Aus­übung des Wahl­rechts zur Rück­la­gen­bil­dung bei der Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­nung

Die Bil­dung einer Rück­la­ge gemäß § 6b Abs. 3 EStG ist ein sog. Bilan­zie­rungs­wahl­recht, wel­ches bei der Gewinn­ermitt­lung nach § 4 Abs. 1 oder § 5 EStG durch ent­spre­chen­den Ansatz oder die Auf­lö­sung einer Rück­la­ge in der Steu­er­bi­lanz, bzw. bei der Ver­äu­ße­rung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen in der jewei­li­gen Son­der­bi­lanz aus­ge­übt wird . Etwas ande­res folgt

Lesen

Rück­la­ge für Ersatz­be­schaf­fung beim Squee­ze-out

Für den Ver­äu­ße­rungs­ge­winn aus der Über­tra­gung von Akti­en nach §§ 327a ff. AktG (sog. Squee­­ze-out) kann kei­ne Rück­la­ge für Ersatz­be­schaf­fung gebil­det wer­den. Die Vor­gän­ge eines Squee­­ze-out ermög­li­chen nicht die Bil­dung von Rück­la­gen für Ersatz­be­schaf­fung. Nach den von der stän­di­gen Recht­spre­chung ent­wi­ckel­ten und von der Finanz­ver­wal­tung in R 35 EStR 2001 über­nom­me­nen

Lesen

Her­stel­lung einer Aus­schüt­tungs­be­las­tung nach § 27 KStG a.F.

Eine Gewinn­aus­schüt­tung kann nur inso­weit "für ein abge­lau­fe­nes Wirt­schafts­jahr" i.S. des § 27 Abs. 3 Satz 1 KStG 1999 erfol­gen, als sich aus dem Jah­res­ab­schluss für das betref­fen­de Wirt­schafts­jahr ein ver­tei­lungs­fä­hi­ger Gewinn ergibt. Dar­an fehlt es, soweit in dem Jah­res­ab­schluss eine Rück­la­ge für eige­ne Antei­le gebil­det wor­den ist, die nach den gesell­schafts­recht­li­chen

Lesen

Ersatz­be­schaf­fung für die abge­brann­te Scheu­ne

Die Gewinn erhö­hen­de Auf­lö­sung einer Rück­la­ge für Ersatz­be­schaf­fung (R 35 EStR) ist nach sechs Jah­ren recht­mä­ßig, wenn das zer­stör­te Wirt­schafts­gut – eine abge­brann­te land­wirt­schaft­lich genutz­te Scheu­ne – erst neun Jah­re und elf Mona­te nach sei­ner Zer­stö­rung wie­der neu errich­tet wor­den ist. Dass die Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen der Gebäu­de­ver­si­che­rung eine Kos­ten­über­nah­me bis zu

Lesen

Über­tra­gung stil­ler Reser­ven auf land­wirt­schaft­li­ches Anla­ge­ver­mö­gen

Steu­er­pflich­ti­ge kön­nen – ver­ein­facht gesagt – bei der Ver­äu­ße­rung von Immo­bi­li­en die bei der Ver­äu­ße­rung eigent­lich auf­zu­de­cken­den stil­len Reser­ven auf eine ande­re Immo­bi­lie über­tra­gen, die sie im glei­chen Jahr anschaf­fen, § 6b EStG. Die Über­tra­gung einer sol­cher­ma­ßen gemäß § 6b EStG gebil­de­ten Rück­la­ge ist nach einem aku­tel­len Urteil des Nie­der­säch­si­schen

Lesen

Die mit­tel­ba­re Grund­stücks­schen­kung und die §6b-Rück­la­ge

Gemäß §6b EStG dür­fen im Rah­men der Über­tra­gung stil­ler Reser­ven bei der Ver­äu­ße­rung bestimm­ter Anla­ge­gü­ter – unter wei­te­ren Vor­aus­set­zun­gen – Rück­la­gen gebil­det wer­den. Auch im Rah­men des § 6b EStG gel­ten, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt ent­schie­den hat, die von der Recht­spre­chung ent­wi­ckel­ten Grund­sät­ze zur mit­tel­ba­ren Grund­stücks­schen­kung. Eine § 6b-Rück­la­ge kann

Lesen

Anspar­rück­la­ge vor Betriebs­er­öff­nung

Eine Anspar­rück­la­ge kann außer­halb des Anwen­dungs­be­reichs des § 7g Abs. 7 EStG n.F. vor Voll­endung der Betriebs­er­öff­nung bei her­zu­stel­len­den Wirt­schafts­gü­tern nur gebil­det wer­den, wenn für die Her­stel­lung des Wirt­schafts­gu­tes eine Geneh­mi­gung ver­bind­lich bean­tragt oder –falls eine Geneh­mi­gung nicht erfor­der­lich ist– mit der Her­stel­lung begon­nen wor­den ist.

Lesen