Die Kla­ge­er­wi­de­rung als Anfech­tungs­er­klä­rung

Eine Anfech­tungs­er­klä­rung (§ 143 Abs. 1 BGB) ist jede Wil­lens­er­klä­rung, die unzwei­deu­tig erken­nen lässt, dass das Rechts­ge­schäft rück­wir­kend besei­tigt wer­den soll. Es bedarf nicht des Gebrauchs des Wor­tes "anfech­ten". Je nach den Umstän­den kann es genü­gen, wenn eine nach dem objek­ti­ven Erklä­rungs­wert der Wil­lens­äu­ße­rung über­nom­me­ne Ver­pflich­tung bestrit­ten oder nicht aner­kannt oder

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Der Moti­virr­tum bei der Bestim­mung des Geburts­na­mens eines Kin­des

Irrt der Bestim­mungs­be­rech­tig­te auf­grund einer unzu­tref­fen­den Rechts­aus­kunft des Stan­des­amts über das nach Art 10 Abs. 3 EGBGB zur Wahl ste­hen­de Recht, kann er die getrof­fe­ne Rechts­wahl wegen eines aus­nahms­wei­se beacht­li­chen Moti­virr­tums anfech­ten (§ 119 Abs. 2 BGB). Die Anfech­tung unter­liegt der Frist nach § 121 BGB. Wird der Geburts­na­me eines zwei­ten Kin­des

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