Befund­er­he­bungs­feh­ler – und der mit einem Heft­pflas­ter geflick­te Wehenschreiber

Der für die Annah­me eines Befund­er­he­bungs­feh­lers erfor­der­li­che Pflicht­wid­rig­keits­vor­wurf kann dar­in bestehen, dass die medi­zi­nisch gebo­te­ne Befun­dung mit einem von Beginn an nur not­dürf­tig repa­rier­ten Gerät unter­nom­men wird, auch wenn das Gerät zunächst noch ver­wert­ba­re Auf­zeich­nun­gen lie­fert (hier: CTG-Kon­­trol­­le mit einem ledig­lich mit einem Heft­pflas­ter geflick­ten CTG-Gerät). Kar­dio­to­ko­gra­phie (Car­dio­to­co­gra­phy, CTG) ist

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Lie­ber Arzt, berüh­ren Sie nicht die Tür­klin­ke am Krankenzimmer!

Es stellt einen Hygie­neman­gel dar, wenn ein Kran­ken­haus­pfle­ger eine Absze­die­rung an der Hand einer Pati­en­tin eröff­net und dabei Hand­schu­he trägt, mit denen er zuvor die Tür­klin­ke des Kran­ken­zim­mers berührt hat­te. Der Hygie­neman­gel begrün­det kei­ne Haf­tung des beklag­ten Kran­ken­hau­ses, wenn die Pati­en­tin nicht nach­wei­sen kann, dass ihr durch den Man­gel ein

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