Mensch­li­ches Leben ist kein Scha­den!

Das mensch­li­che Leben ist ein höchst­ran­gi­ges Rechts­gut und abso­lut erhal­tungs­wür­dig. Das Urteil über sei­nen Wert steht kei­nem Drit­ten zu. Des­halb ver­bie­tet es sich, das Leben auch ein lei­dens­be­haf­te­tes Wei­ter­le­ben als Scha­den anzu­se­hen. Aus dem durch lebens­er­hal­ten­de Maß­nah­men ermög­lich­ten Wei­ter­le­ben eines Pati­en­ten lässt sich daher ein Anspruch auf Zah­lung von Schmer­zens­geld

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Das Leben ist kein Scha­den – auch nicht mit Magen­son­de

Lebens­er­hal­ten­de Maß­nah­men durch künst­li­che Ernäh­rung begrün­den kei­nen Scha­dens­er­satz­an­spruch der (spä­te­ren) Erben. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall litt der 1929 gebo­re­ne Vater des Klä­gers (Pati­ent) an fort­ge­schrit­te­ner Demenz. Er war bewe­gungs- und kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­fä­hig. In den letz­ten bei­den Jah­ren sei­nes Lebens kamen Lun­gen­ent­zün­dun­gen und eine Gal­len­bla­sen­ent­zün­dung hin­zu. Im Okto­ber 2011

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