Das aufgehobene Urteil - und die Urteilsgründe im zweiten Rechtsgang

Das auf­ge­ho­be­ne Urteil – und die Urteils­grün­de im zwei­ten Rechts­gang

Die nach der Auf­he­bung eines Urteils durch das Revi­si­ons­ge­richt zur Ent­schei­dung beru­fe­ne Straf­kam­mer hat ihre Über­zeu­gung nicht "aus dem Inbe­griff der Haupt­ver­hand­lung" und unter Ver­stoß gegen § 353 Abs. 2 StPO geschöpft, wenn sie die im ers­ten Rechts­gang getrof­fe­nen Fest­stel­lun­gen ihrem Urteil zugrun­de gelegt und nur noch ergän­zen­de Fest­stel­lun­gen getrof­fen hat.

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Widersprüchliche Darstellungen im finanzgerichtlichen Urteil

Wider­sprüch­li­che Dar­stel­lun­gen im finanz­ge­richt­li­chen Urteil

Unzu­rei­chen­de oder wider­sprüch­li­che Sach­ver­halts­dar­stel­lun­gen im ange­foch­te­nen Urteil stel­len einen mate­­ri­ell-rech­t­­li­chen Feh­ler dar, der auch ohne dies­be­züg­li­che Rüge zum Weg­fall der Bin­dungs­wir­kung des § 118 Abs. 2 FGO führt1. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 17. Novem­ber 2015 – VIII R 67/​13 BFH, Urteil vom 25.06.2003 – X R 72/​98, BFHE 202, 514, BSt­Bl II 2004, 403,

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