Mitarbeiterleasing in der Automobilindustrie – und die Marktüblichkeit des Entgelts

Bei der Marktüblichkeit des s für ein Mitarbeiter- und Führungskräfteleasing sind als smaßstab diejenigen raten heranzuziehen, die einzelne Endkunden bei vergleichbaren en für ein solches aufwenden müssten.

Mitarbeiterleasing in der Automobilindustrie – und die Marktüblichkeit des Entgelts

Nach der in § 10 Abs. 5 Nr. 2 i.V.m. Abs. 4 UStG getroffenen ung ist ein iger, der für den privaten Bedarf seines Personals einen Gegenstand entnimmt oder eine erbringt, weitgehend einem Endverbraucher, der einen solchen Gegenstand oder eine gleicher Art erwirbt, gleichzustellen1.

Daher ist der Ansatz der Selbstkosten als dann nicht mehr vom Zweck der Vorschrift gedeckt, wenn dadurch die für die verbilligten en oder en eines s an seine höher wäre als für vergleichbare Umsätze mit sonstigen Endverbrauchern2.

Bestimmend für die Marktüblichkeit des Entgelts sind vergleichbare Umsätze mit sonstigen Endverbrauchern.

Im hier entschiedenen Streitfall sind dies diejenigen raten, die einzelne Endkunden bei vergleichbaren en aufwenden müssten. Die Konditionen für in der wirtschaftlich tätige Großkunden oder Endkunden, die aufgrund einer bestimmten Gruppenzugehörigkeit von Sonderkonditionen profitieren können, sowie die Konditionen des Mitarbeiter- bzw. Führungskräfteleasings anderer mobilhersteller sind dagegen nicht maßgeblich.

, vom 17. November – XI B 52/15

  1. vgl. dazu BFH, vom 19.06.2011 – XI R 8/09, BFHE 234, 455, UR 2012, 60, Rz 27, m.w.N. zur des []
  2. vgl. dazu BFH, in BFHE 234, 455, UR 2012, 60, Rz 28[]