Abschie­be­s­top für eine wer­den­de Mut­ter – wegen der Staats­an­ge­hö­rig­keit des Nas­ci­turus

Begehrt eine (wer­den­de) aus­län­di­sche Mut­ter unter Beru­fung auf die vor­aus­sicht­li­che deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit ihres Kin­des auf­grund Abstam­mung von einem deut­schen Mann, mit dem sie nicht ver­hei­ra­tet ist, die vor­läu­fi­ge Aus­set­zung ihrer Abschie­bung im Bun­des­ge­biet im Wege einer einst­wei­li­gen Anord­nung nach § 123 VwGO, so bedarf es zur Glaub­haft­ma­chung der deut­schen Abstam­mung

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Bevor­ste­hen­de Ehe­schlie­ßung erspart Abschie­bung

Der aus­län­di­sche Ver­lob­te kann einen Anspruch auf Aus­set­zung der Abschie­bung gemäß § 60 a Abs. 2 Auf­en­thG haben . Hier­für muss aber die Ehe­schlie­ßung mit einem deut­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen im Bun­des­ge­biet unmit­tel­bar bevor­ste­hen. Durch die­sen Anspruch wird die Ehe­schlie­ßungs­frei­heit geschützt. Von einer unmit­tel­bar bevor­ste­hen­den Ehe­schlie­ßung kann dann aus­ge­gan­gen wer­den, wenn der hei­rats­wil­li­ge Aus­län­der

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