Ver­bleib“ im Aus­sied­lungs­ge­biet

Ein Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ger kann nur dann nach­träg­lich in den Auf­nah­me­be­scheid eines Spät­aus­sied­lers ein­be­zo­gen wer­den, wenn er durch­gän­gig im Aus­sied­lungs­ge­biet „ver­blie­ben“ ist. Dafür muss sich der Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge im Regel­fall auch tat­säch­lich deut­lich über­wie­gend ‑durch­­gän­gig- im Aus­sied­lungs­ge­biet auf­ge­hal­ten haben. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Fall begehr­te der 1935 gebo­re­ne Spät­aus­sied­ler

Lesen

Spät­aus­sied­ler – und die zwangs­wei­se vor­über­ge­hen­de Rück­kehr in das Aus­sied­lungs­ge­biet

Der Zwang, für die Dau­er des Auf­nah­me­ver­fah­rens in das Aus­sied­lungs­ge­biet zurück­zu­keh­ren, begrün­det für einen Auf­nah­me­be­wer­ber, der sich ohne Auf­nah­me­be­scheid auf der Grund­la­ge eines von sei­nem aus­län­di­schen Ehe­gat­ten abge­lei­te­ten Auf­ent­halts­ti­tels im Bun­des­ge­biet auf­hält, nicht stets eine beson­de­re Här­te. Eine vor­über­ge­hen­de Rück­kehr in das Aus­sied­lungs­ge­biet ist mit­hin nicht allein auf­grund einer Ehe­schlie­ßung

Lesen