Der Haar- und Bart­erlass der Bundeswehr

Der Zen­tra­len Dienst­vor­schrift (ZDv) A‑2630/​1 „Das äuße­re Erschei­nungs­bild der Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten der Bun­des­wehr“ fehlt die erfor­der­li­che gesetz­li­che Grund­la­ge. Für eine Über­gangs­zeit ist die­se Dienst­vor­schrift, die all­ge­mein als „Haar- und Bart­erlass“ bekannt ist, aber auch zum Bei­spiel Rege­lun­gen zu Täto­wie­run­gen und Pier­cings trifft, bis zu einer ent­spre­chen­den Neu­re­ge­lung wei­ter­hin anzuwenden.

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Die Haar- und Bart­tracht des Soldaten

Der Bun­des­mi­nis­ter der Ver­tei­di­gung hat bei der Aus­übung sei­ner Befug­nis, die Haar- und Bart­tracht der Sol­da­ten durch Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten zu regeln, einen Ein­schät­zungs­spiel­raum. Ein­schrän­kun­gen der frei­en Gestal­tung der Haar­tracht kön­nen durch das Rege­lungs­ziel eines – für das Selbst­ver­ständ­nis und die öffent­li­che Wahr­neh­mung bestim­men­den – ein­heit­li­chen äuße­ren Er­schei­nungs­bilds und Auf­tre­tens der deutschen

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