Woh­nungs­über­las­sung und die Sen­kung der Barunterhaltsverpflichtung

Durch eine ange­mes­se­ne Her­ab­stu­fung der Unter­halts­hö­he des unter­halts­pflich­ti­gen Eltern­teils ist die Über­las­sung einer die­sem Eltern­teil gehö­ren­den Woh­nung zu berück­sich­ti­gen, wenn dadurch der Wohn­be­darf des Kin­des gedeckt wird und weder der betreu­en­de Eltern­teil einen Ehe­gat­ten­un­ter­halt noch der bar­un­ter­halts­pflich­ti­ge Eltern­teil eine Nut­zungs­ent­schä­di­gung für die Woh­nungs­über­las­sung gel­tend macht. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am

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Der voll­jäh­ri­ge Unter­halts­be­rech­tig­te – und die Aus­kehr des Kindergeldes

Der voll­jäh­ri­ge Unter­halts­be­rech­tig­te kann den Anspruch auf Aus­kehr des Kin­der­gel­des gegen einen Eltern­teil, gegen den ein Titel über Bar­un­ter­halt besteht, ohne ein Abän­de­rungs­ver­fah­ren eigen­stän­dig gel­tend machen. Der Anspruch auf Aus­kehr des Kin­der­gel­des ergibt sich aus § 1601 BGB (ana­log). Es han­delt sich hier­bei nicht um einen fami­li­en­recht­li­chen Aus­gleichs­an­spruch, der nur

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