Zeit­li­che Anwend­bar­keit des Bauforderungssicherungsgesetzes

Das Bau­for­de­rungs­si­che­rungs­ge­setz in der ab 1. Janu­ar 2009 gel­ten­den Fas­sung ist anwend­bar, wenn die pflicht­wid­ri­ge Tat­hand­lung nach dem 31. Dezem­ber 2008 erfolgt. Der Begriff der Her­stel­lung oder des Umbaus eines Bau­es im Sin­ne von § 1 Bau­Ford­SiG ist nicht auf Gebäu­de beschränkt, son­dern mit der Her­stel­lung oder dem Umbau eines Bauwerks

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Nicht abge­ru­fe­ne Dar­lehns­be­trä­ge und die Baugeldverwendungspflicht

Die Bau­geld­ver­wen­dungs­pflicht des § 1 Abs. 1 GSB, dem Gesetz über die Siche­rung von Bau­for­de­run­gen, erstreckt sich nicht auf bewil­lig­te Dar­le­hens­be­trä­ge, auf deren Aus­zah­lung zwar ein fäl­li­ger und durch­setz­ba­rer Anspruch des Dar­le­hens­neh­mers besteht, die aber von ihm nicht abge­ru­fen wer­den. § 1 GSB ist ein Schutz­ge­setz im Sin­ne des § 823 Abs. 2 BGB

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Bau­for­de­rungs­si­che­rungs­ge­setz

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Neu­fas­sung des Bau­for­de­rungs­si­che­rungs­ge­set­zes ohne Erfolg. Das Gesetz über die Siche­rung der Bau­for­de­run­gen (Bau­for­de­rungs­si­che­rungs­ge­setz ‑Bau­Ford­SiG) dient dem Zweck, Bau­hand­wer­ker und ande­re Bau­be­tei­lig­te, die mit ihren Arbei­ten in Vor­leis­tung tre­ten, vor For­de­rungs­aus­fäl­len, ins­be­son­de­re bei einem Bank­rott des Bau­un­ter­neh­mers, zu schüt­zen. In sei­ner ursprünglichen

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Siche­rung von Bauforderungen

Der Bun­des­rat wen­det sich gegen von der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­ten Ent­wurf eines Geset­zes zur Ände­rung des Geset­zes über die Siche­rung der Bau­for­de­run­gen und lehnt die geplan­te Auf­he­bung der Zweck­bin­dung für gezahl­tes Bau­geld an das kon­kre­te Bau­werk ab. Nach dem Gesetz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung sol­len Bau­trä­ger künf­tig nicht mehr ver­pflich­tet sein, mit dem Baugeld,

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