Ein­zie­hung von Wert­er­satz – und die Bestim­mung ihrer Höhe

Ein­zu­zie­hen nach § 73 Abs. 1 nF StGB ist grund­sätz­lich jeder Ver­mö­gens­wert (‚etwas‘), den der Täter oder Teil­neh­mer ‚durch‘ oder ‚für‘ eine rechts­wid­ri­ge Tat (= Erwerbs­tat) ‚erlangt‘ hat. ‚Durch‘ die rechts­wid­ri­ge Tat sind Ver­mö­gens­wer­te erlangt, die dem Täter oder Teil­neh­mer auf­grund bzw. unmit­tel­bar aus der Ver­wirk­li­chung des Tat­be­stan­des selbst in irgend­ei­ner

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Wert­er­satz­ver­fall – das Brut­to­prin­zip und sein Kor­rek­tiv

Die Här­te­vor­schrift des § 73c Satz 1 StGB bil­det im Ein­zel­fall das not­wen­di­ge Kor­rek­tiv zum Brut­to­prin­zip und eröff­net dem Tatrich­ter die Mög­lich­keit, nach pflicht­ge­mä­ßem Ermes­sen ganz oder teil­wei­se vom Ver­fall abzu­se­hen . Ob die­ses Ermes­sen rechts­feh­ler­frei aus­ge­übt wur­de, ver­mag der Bun­des­ge­richts­hof jedoch nicht zu beur­tei­len, wenn sich den Urteils­grün­den kei­ner­lei Aus­füh­run­gen

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