Ent­schei­dun­gen der Büh­nen­schieds­ge­rich­te – und die Auf­he­bungs­kla­ge

a)) Nach § 110 Abs. 1 Nr. 2 ArbGG kann auf Auf­he­bung eines Schieds­spruchs geklagt wer­den, wenn der Schieds­spruch auf der Ver­let­zung einer Rechts­norm beruht. Mate­­ri­ell-rech­t­­li­che tarif­li­che Bestim­mun­gen sind Rechts­nor­men iSv. § 110 Abs. 1 Nr. 2 ArbGG . Eine auf § 110 Abs. 1 Nr. 2 ArbGG gestütz­te Auf­he­bungs­kla­ge ist nach § 110 Abs. 3 Satz

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Bhnen­schieds­ge­richt – und die Ent­fris­tungs­kla­ge

Nach § 17 Satz 1 TzB­fG muss ein Arbeit­neh­mer inner­halb von drei Wochen nach dem ver­ein­bar­ten Ende des befris­te­ten Arbeits­ver­trags Kla­ge beim Arbeits­ge­richt auf Fest­stel­lung erhe­ben, dass das Arbeits­ver­hält­nis auf­grund der Befris­tung nicht been­det ist, wenn er gel­tend machen will, dass die Befris­tung des Arbeits­ver­trags unwirk­sam ist. Hat der Arbeit­neh­mer auf­grund

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Kei­ne Son­der­ver­gü­tung für Opern­chor­mit­glie­dern wegen Ido­me­neo

Opern­chor­mit­glie­dern steht kein Anspruch auf Son­der­ver­gü­tung für par­ti­t­ur­ge­rech­te Duo- und Quar­tett­auf­trit­te in einer Auf­füh­rung der Oper „Ido­me­neo“ von Wolf­gang Ama­de­us Mozart zu, ent­schied jetzt nach Büh­nen­schieds­ge­richt, Büh­nen­ober­schieds­ge­richt, Arbeits­ge­richt und Lan­des­ar­beits­ge­richt Köln das Bun­des­ar­beits­ge­richt. Nach § 79 Abs. 1 Nor­mal­ver­trag Büh­ne (NV Büh­ne), bei dem es sich um einen Tarif­ver­trag für Solo­mit­glie­der,

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