Rück­nah­me einer rechts­wid­ri­gen Ein­bür­ge­rungs­zu­si­che­rung

Eine von Anfang an rechts­wid­ri­ge Ein­bür­ge­rungs­zu­si­che­rung kann nach § 48 Abs. 1 VwVfG zurück­ge­nom­men wer­den. Die Rück­nah­me einer Ein­bür­ge­rungs­zu­si­che­rung setzt nicht vor­aus, dass die­se durch Täu­schung oder ver­gleich­ba­res Fehl­ver­hal­ten, etwa durch Bestechung oder Bedro­hung, rechts­wid­rig erwirkt wor­den ist . Die Behör­de hat bei der Abwä­gung der für und gegen eine Rück­nah­me

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Ein­bür­ge­rung – und die noch nicht auf­ge­ge­be­ne bis­he­ri­ge Staats­an­ge­hö­rig­keit

Die Tat­be­stands­vor­aus­set­zung des § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 StAG muss zum Zeit­punkt der Ein­bür­ge­rung erfüllt sein. Die Auf­ga­be oder der Ver­lust der bis­he­ri­gen aus­län­di­schen Staats­an­ge­hö­rig­keit nach § 10 Abs. 1 Nr. 4 StAG ist eine wesent­li­che, zwin­gen­de Vor­aus­set­zung für die Anspruchs­ein­bür­ge­rung. Eine wesent­li­che Vor­aus­set­zung des infra­ge ste­hen­den Ver­wal­tungs­akts darf eine Behör­de nicht

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