Auf­he­bung der ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft – und das abge­lei­te­te uni­ons­recht­li­che Auf­ent­halts­recht

Die Auf­he­bung der ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft mit einem Uni­ons­bür­ger hin­dert nicht das Ent­ste­hen eines abge­lei­te­ten uni­ons­recht­li­chen Auf­ent­halts­rechts. Ein abge­lei­te­tes uni­ons­recht­li­ches Auf­ent­halts­recht kann bei einem dritt­staats­an­ge­hö­ri­gen Ehe­gat­ten eines in Deutsch­land leben­den frei­zü­gig­keits­be­rech­tig­ten Uni­ons­bür­gers auch nach Auf­he­bung der ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft ent­ste­hen. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig heu­te ent­schie­den. In dem hier vom

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Auf­ent­halts­er­laub­nis nach been­de­ter ehe­li­cher Lebens­ge­mein­schaft

Für einen nach Inkraft­tre­ten der Neu­fas­sung des § 31 Abs. 1 Auf­en­thG am 1.07.2011 gestell­ten Antrag auf Ver­län­ge­rung einer Auf­ent­halts­er­laub­nis nach die­ser Vor­schrift ist die Neu­fas­sung des § 31 Auf­en­thG maß­geb­lich, auch wenn die ehe­li­che Lebens­ge­mein­schaft nach mehr als zwei, aber weni­ger als drei­jäh­ri­ger Dau­er vor der Rechts­än­de­rung been­det wor­den ist.

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