Sta­tus­neu­tra­le Klä­rung der bio­lo­gi­schen Abstam­mung – und die frü­he­re Vater­schafts­fest­stel­lung in Ungarn

Das inter­na­tio­nal anwend­ba­re Recht für den im deut­schen Recht in § 1598 a BGB gere­gel­ten Anspruch auf sta­tus­neu­tra­le Klä­rung der bio­lo­gi­schen Abstam­mung ist in ent­spre­chen­der Anwen­dung des Abstam­mungs­sta­tuts nach Art.19 Abs. 1 EGBGB zu ermit­teln. Eine nach aus­län­di­schem Recht (hier: Ungarn) erfolg­te sta­tus­recht­li­che Abstam­mungs­fest­stel­lung ent­fal­tet hin­sicht­lich des Anspruchs auf sta­tus­neu­tra­le Klä­rung der

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Mor­gen­ga­be, Abend­ga­be – und trotz­dem kein ägyp­ti­sches Ehewirkungsstatuts

Der vor einem ägyp­ti­schen Stan­des­amt beur­kun­de­te Ehe­ver­trag zwi­schen einem Deut­schen und einer Ägyp­te­rin ent­hält nicht des­halb eine schlüs­si­ge Wahl des ägyp­ti­schen Ehe­wir­kungs­sta­tuts, weil sich die Ehe­leu­te auf eine Mor­­gen- und Abend­ga­be sowie einen gemein­sa­men Wohn­sitz in Deutsch­land geei­nigt haben, auch wenn bei­de dem Islam ange­hö­ren und der Ehe­mann frü­her die

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Die in Thai­land regis­trier­te Privatscheidung

Die Aner­ken­nung einer in Thai­land regis­trier­ten Pri­vat­schei­dung ist aus­ge­schlos­sen, wenn nach den Regeln des deut­schen IPR auf die Ehe­schei­dung deut­sches Recht Anwen­dung fin­det. In dem hier vom Kam­mer­ge­richt ent­schie­de­nen Fall war auf die die Ehe­schei­dung ent­we­der ita­lie­ni­sches oder deut­sches, jeden­falls nicht thai­län­di­sches Recht anzu­wen­den: Gemäß Art. 17 Abs. 1 S. 1 EGBGB

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