Beschwer­de­ver­fah­ren in Kind­schafts­sa­chen – ohne Erör­te­rungs­ter­min

Gemäß § 68 Abs. 3 Satz 2 FamFG kann im Beschwer­de­ver­fah­ren auch gegen den Wil­len eines Betei­lig­ten ohne erneu­ten Erör­te­rungs­ter­min ent­schie­den wer­den. Gemäß § 68 Abs. 3 Satz 1 FamFG bestimmt sich das Beschwer­de­ver­fah­ren (im Übri­gen) nach den Vor­schrif­ten über das Ver­fah­ren im ers­ten Rechts­zug. Nach § 155 Abs. 2 Satz 1 FamFG erör­tert das Gericht

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Beweis­an­trä­ge – und der geschwänz­te Erör­te­rungs­ter­min

Teilt der Pro­zess­be­voll­mäch­tig­te der Klä­ge­rin am Sit­zungs­tag des anbe­raum­ten Erör­te­rungs­ter­mins tele­fo­nisch der zustän­di­gen Bericht­erstat­te­rin mit, hat, dass er zum Erör­te­rungs­ter­min nicht erschei­nen wer­de, kann dies Aus­wir­kun­gen auf die von ihm gestell­ten Beweis­an­trä­ge haben: In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof beur­teil­ten Fall hat die Klä­ge­rin nach Auf­he­bung des Erör­te­rungs­ter­mins und nach der

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