Ehe­schlie­ßung nach der Flucht – und der Nach­zug zum sub­si­di­är schutz­be­rech­tig­ten Ehegatten

Einem Nach­zug des Ehe­gat­ten eines sub­si­di­är Schutz­be­rech­tig­ten steht der Umstand, dass die Ehe nicht bereits vor der Flucht geschlos­sen wur­de, nicht ent­ge­gen, wenn der beson­de­re Schutz von Ehe und Fami­lie die Gestat­tung einer Wie­der­auf­nah­me der fami­liä­ren Lebens­ge­mein­schaft im Bun­des­ge­biet gebie­tet. Dies hat jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig im Fall einer

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Flücht­lings­sta­tus in der EU – inter­na­tio­na­ler Fami­li­en­schutz in Deutschland

Die Gewäh­rung inter­na­tio­na­len Schut­zes in einem ande­ren Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on hin­dert nicht die Zuer­ken­nung inter­na­tio­na­len Fami­li­en­schut­zes im Bun­des­ge­biet. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts in dem Fall eines Klä­gers, nach eige­nen Anga­ben soma­li­scher Staats­an­ge­hö­ri­ger, dem in Ita­li­en inter­na­tio­na­ler Schutz zuer­kannt wur­de. Hier­nach reis­te er in das Bun­des­ge­biet ein, wo er einen

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