Die verfrühte Eingliederung eines provisorischen Zahnersatzes

Die ver­früh­te Ein­glie­de­rung eines pro­vi­so­ri­schen Zahn­ersat­zes

Wird von einem Zahn­arzt die beim Ein­brin­gen von Lang­zeit­pro­vi­so­ri­en zu for­dern­de Zeit der Beschwer­de­frei­heit so deut­lich unter­schrit­ten, dass sich ein Schei­tern der zahn­ärzt­li­chen Bemü­hun­gen gera­de­zu auf­drängt, liegt ein gro­ber Behand­lungs­feh­ler vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Pati­en­tin Scha­dens­er­satz zuge­spro­chen und damit das

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Aufklärung über alternative Behandlungsmethoden

Auf­klä­rung über alter­na­ti­ve Behand­lungs­me­tho­den

Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist zwar die Wahl der Behand­lungs­me­tho­de pri­mär Sache des Arz­tes. Die Wah­rung des Selbst­be­stim­mungs­rechts des Pati­en­ten erfor­dert aber eine Unter­rich­tung über eine alter­na­ti­ve Behand­lungs­mög­lich­keit, wenn für eine medi­zi­nisch sinn­vol­le und indi­zier­te The­ra­pie meh­re­re gleich­wer­ti­ge Behand­lungs­mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung ste­hen, die zu jeweils unter­schied­li­chen Belas­tun­gen des

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Schadensersatz und Beweislastumkehr

Scha­dens­er­satz und Beweis­last­um­kehr

Eine Umkehr der Beweis­last hin­sicht­lich der Kau­sa­li­tät des Behand­lungs­feh­lers für den ein­ge­tre­te­nen Gesund­heits­scha­den kann durch einen ein­fa­chen Befund­er­he­bungs­feh­ler her­bei geführt wer­den, wenn sich bei der gebo­te­nen Abklä­rung mit hin­rei­chen­der Wahr­schein­lich­keit ein reak­ti­ons­pflich­ti­ges posi­ti­ves Ergeb­nis gezeigt hät­te und sich die Ver­ken­nung die­ses Befun­des als fun­da­men­tal oder die Nicht­re­ak­ti­on hier­auf als grob

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